NetApp.com
1

Was ist die Private Cloud?

Endbenutzer weltweit fordern von ihren IT-Teams die Agilität der Public Cloud. Die einfache Nutzung von Public-Cloud-Ressourcen ist die neue Norm, an der sich interne IT-Teams heute messen lassen müssen. Diese Erwartungen zu erfüllen kann schwierig sein, wenn die internen Ressourcen nicht für die Bereitstellung dieser Art von Services ausgelegt sind.

In der Public Cloud kann unmittelbar auf Änderungsanfragen und Performance-Änderungen reagiert werden. Sie zeigt damit beispielhaft, wie wechselnde Anforderungen einfach erfüllt werden können. In der Private Cloud erleben Endbenutzer dieselbe Benutzerfreundlichkeit, die die Public Cloud bei der Nutzung von Ressourcen bietet, aber von einer internen Plattform aus. Eine effektive Private Cloud bietet planbare Performance und die Möglichkeit, die Performance nach Bedarf zu ändern. Vor dem Hintergrund der vielfältigen und wechselnden Wachstumsmuster diverser Applikationen benötigt das IT-Team die Private-Cloud-Plattform für eine Skalierung mit äußerster Flexibilität.

Damit es die Erwartungen der Endbenutzer erfüllen kann, muss ein IT-Team für den Aufbau der Private Cloud möglicherweise eine neue Plattform in Betracht ziehen, die sich einfach skalieren lässt, planbare Performance für alle Workloads bietet und die Vorteile moderner Automatisierung nutzt, um manuelle Aufgaben zu vermeiden.

Wie funktioniert die Private Cloud?

Die Private Cloud ist das interne Pendant zur Public Cloud. Ein treibender Faktor ist die einfache Nutzung und Neuzuweisung von Ressourcen. Dies geschieht mit einer Self-Service-Methode, für die kaum Interaktion mit den internen IT-Teams der Benutzer notwendig ist. Viele Endbenutzer möchten den Zeitaufwand reduzieren, der bei der Bereitstellung neuer Ressourcen oder der Anpassung vorhandener Instanzen an geänderte Anforderungen anfällt. Mit einer Private Cloud ist der Wunsch verbunden, die Abhängigkeit von externen, nicht vom internen Team gemanagten Plattformen zu reduzieren und gleichzeitig die von Endbenutzern geforderte Reaktionsfähigkeit zu bieten.

Für die Bereitstellung einer Private-Cloud-Lösung muss das interne IT-Team die Endbenutzererfahrung als Ausgangspunkt nehmen und die Technologieressourcen auf die entsprechenden Anforderungen ausrichten. Für die Anforderung und Zuweisung von Ressourcen nutzen Endbenutzer einen Self-Service. Über diese Schnittstelle können sie die für ihr Projekt benötigten Ressourcen direkt auswählen und sich schnell zuweisen lassen. Das IT-Team kann dank der Automatisierung den Aufwand für die Beantwortung der Benutzeranforderungen verringern und verfügbare Ressourcen den Benutzern bedarfsgerecht zuweisen.

Mit einer Private Cloud werden die Reibungsverluste zwischen Endbenutzern und dem IT-Team gemindert. Endbenutzer müssen nicht mehr für jede Anforderung ein Fehlerticket eröffnen, gewinnen mehr Zeit für produktive Arbeit und ersparen sich das lange Warten auf verfügbare Ressourcen. IT-Teams müssen sich nicht mehr so häufig mit weniger wichtigen Bereitstellungsanforderungen befassen und gewinnen mehr Zeit für strategische Technologieentscheidungen.

Warum ist die Private Cloud wichtig?

Die heutigen wechselnden Nutzungspräferenzen werden durch die moderne Applikationsentwicklungsumgebung bestimmt. Unternehmen treiben die digitale Transformation voran und entwickeln neue, hochgradig dezentralisierte Applikationen. Die damit zusammenhängenden Entwicklungsanforderungen werden heute eher von der Public Cloud erfüllt. Private Clouds hingegen eignen sich, um die Anforderungen der digitalen Transformation und sich ändernde Kundenvorgaben im IT-Ecosystem zu meistern. Ihre wichtigste Aufgabe ist es, die von Endbenutzern erwartete Benutzerfreundlichkeit zu bieten aber dennoch innerhalb der Grenzen der internen IT-Umgebung zu bleiben.

Vorteile der Private Cloud

Wenn sich der Self-Service in der Public Cloud und die damit verbundene Freizügigkeit auf eine interne Private Cloud übertragen lassen, können Endbenutzer die ihnen zur Verfügung stehenden internen Ressourcen einfacher nutzen.

Den Endbenutzern steht eine Private-Cloud-Instanz zur Verfügung, in der sie Ressourcen auf die gleiche Weise wie in der Public Cloud nutzen können. Dies eröffnet Teams mehr Möglichkeiten bei Entscheidungen zum Speicherort von Applikationen. IT-Teams in Unternehmen gelingt es heute besser, das richtige Verhältnis zwischen lokalen – in einer Private Cloud ausgeführten – Workloads und Workloads in der Public Cloud zu finden. Für den Erfolg dieses Hybrid-Cloud-Ansatzes ist eine Private Cloud notwendig, die Agilität und Self-Service – und die vollständige Kontrolle über Performance und Verfügbarkeit – bietet und gleichzeitig im Vergleich zur Public Cloud kostengünstiger ist.

Anwendungsfälle für Private Clouds

Unter bestimmten Umständen kann es erstrebenswerter sein, Applikationen in einer Private Cloud zu entwickeln und bereitzustellen.

Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und Sicherheit
Wenn Daten und Zugriffsmöglichkeiten strenger kontrolliert werden müssen, ist die Möglichkeit, Self-Service für Endbenutzer mit interner Hardwarekontrolle zu kombinieren, ein entscheidender Erfolgsfaktor. Mit einer Private-Cloud-Lösung sind IT-Abteilungen in der Lage, das von Endbenutzern geforderte Nutzungsmodell bereitzustellen und gleichzeitig die Kontrolle über die Plattform zu behalten und den Zugriff auf sensible Daten einzuschränken.

Kostenkontrolle
Die einfache Nutzung von Public-Cloud-Ressourcen spielt für Endbenutzer weiterhin eine große Rolle, und die Public Cloud wird immer stärker genutzt. Die Kosten stehen aber möglicherweise nicht im richtigen Verhältnis zu den Vorteilen. Eine Private Cloud eröffnet die Möglichkeit, die Ressourcenkosten besser unter Kontrolle zu halten und gleichzeitig das von den Endbenutzern angestrebte Self-Service-Modell zu bieten.

Applikationsentwicklung und Tests
Für die Entwicklung und Tests werden Ressourcen vereinzelt erweitert und abgeschaltet. In diesem Zusammenhang ist der Self-Service der Public Cloud ideal für den Entwicklungslebenszyklus. Auf einer bereitgestellten Private-Cloud-Plattform können interne Ressourcen gemäß dem Entwicklungsprozess genutzt werden, ohne dass der von vielen IT-Abteilungen heute eingesetzte herkömmliche Ticketprozess blockiert wird.

Weitere Informationen über Private Clouds