AWS Elastic Container Service (ECS) ist Amazons eigene Container-Orchestrierungsplattform. Sie zeichnet sich durch ihre Benutzerfreundlichkeit aus, doch ist sie wirklich eine echte Alternative zu Kubernetes, dem äußerst beliebten De-facto-Standard für die Container-Orchestrierung?
In diesem Beitrag argumentieren wir, dass der Vergleich von ECS mit reinem Kubernetes nicht vollständig zutreffend ist, da ECS ein vollständig verwaltetes Erlebnis bietet, das Kubernetes so nicht bereitstellt. Außerdem betrachten wir den Amazon Elastic Kubernetes Service (EKS) als dritte Option, die gleiche Wettbewerbsbedingungen schafft. Darüber hinaus zeigen wir, wie NetApp Cloud Volumes ONTAP bei der Bereitstellung von Speicher für ECS, EKS oder reines Kubernetes auf AWS unterstützen kann.
Amazon Elastic Container Service (Amazon ECS) ist ein Container-Orchestrierungsdienst, der Docker-Container ausführt und verwaltet. Er betreibt Cluster von virtuellen Maschinen in der Amazon-Cloud und übernimmt das Management, die Skalierung und die Terminierung von Container-Gruppen auf diesen Maschinen, über mehrere Availability Zones (AZs) hinweg.
ECS bietet eine komfortable, programmatische Möglichkeit,

Kubernetes ist ein Open-Source-Framework für die Container-Orchestrierung. Es wurde ursprünglich von Google entwickelt und basiert auf jahrelanger Erfahrung im Betrieb großer, containerisierter Systeme. Heute gilt Kubernetes als De-facto-Standard für Container-Orchestrierung und ist in der Cloud ebenso verbreitet wie On-Premises.

Ein direkter Vergleich von Kubernetes mit Amazon ECS greift zu kurz. ECS vereint in einem Produkt zwei Aspekte:
Kubernetes hingegen stellt „nur“ die Orchestrierungsplattform bereit. Das bedeutet: In einem selbstverwalteten Kubernetes-Setup müssen Sie sich zusätzlich um Cluster-Setup, Upgrades, Hochverfügbarkeit und die zugrundeliegende Infrastruktur kümmern.
Immer mehr Unternehmen setzen deshalb auf verwaltete Kubernetes-Dienste, die diese Komplexität reduzieren und schneller produktiv machen. Beispiele sind:
Diese Managed Services fügen Kubernetes eine Management-Schicht hinzu und machen die Lösung damit direkt mit Amazon ECS vergleichbar.
Flexible Ausführungsmodelle: Kubernetes kann Container ohne direkten VM-Zugriff orchestrieren und lässt sich mit serverlosen Angeboten wie AWS Fargate oder Azure Container Instances kombinieren.
Integrierte Sicherheit: Kubernetes erstellt ein eigenes, privates Netzwerk mit isolierten Ressourcen, Network Policies und RBAC-basierten Zugriffsmodellen.
Anbieterunabhängigkeit: Kubernetes ist plattformunabhängig und läuft bei allen großen Cloud-Anbietern sowie lokal. Workloads sind portabel und unterstützen Hybrid- und Multicloud-Strategien.
Open Source & Ökosystem: Eine große Community, ein reichhaltiges Ökosystem aus Tools und Plugins sowie eine dynamische Roadmap sorgen für schnelle Innovationen und breite Unterstützung.
Praxiserprobt: Kubernetes ist in Produktionen aller Größenordnungen erprobt, von Start-ups bis zu globalen Konzernen und gilt als robust und hoch skalierbar.
AWS ECS bietet eine Möglichkeit, Container-Dienste innerhalb von AWS zu betreiben und dabei viele Infrastrukturaufgaben an AWS zu delegieren. Doch was, wenn Sie explizit Kubernetes in Ihre AWS-Landschaft integrieren möchten? Hier kommt Amazon Elastic Kubernetes Service (EKS) ins Spiel, ein verwalteter Kubernetes-Service auf AWS.
EKS ist vom Kubernetes-Projekt zertifiziert und garantiert damit, dass bestehende Kubernetes-Anwendungen, -Tools und -Plugins auch auf EKS lauffähig sind.
Die Wahl zwischen Amazon ECS, EKS und selbstverwaltetem Kubernetes hängt von Größe, Reifegrad und Zielen Ihres Projekts ab:
Bei der Bereitstellung containerisierter Workloads stoßen sowohl Kubernetes als auch Amazon ECS an Grenzen, wenn es um Enterprise-Anforderungen wie Kostenkontrolle, Datenpersistenz und Testdatenmanagement geht. Ein typisches Beispiel sind Datenbanken oder Stateful-Services, deren persistente Daten effizient und sicher gespeichert werden müssen, idealerweise mit Backup, Replikation und Tiering.
Genau hier setzt NetApp Cloud Volumes ONTAP an. Als führende Enterprise-Lösung für Datenmanagement bietet Cloud Volumes ONTAP sichere, bewährte Storage-Management-Services auf Basis von AWS, Azure und Google Cloud.
Über NetApp Trident können Storage-Volumes auf Azure Disk, Amazon EBS oder Google Persistent Disk dynamisch und automatisiert bereitgestellt werden, ohne Mehraufwand für Entwicklerteams. Die Integration funktioniert sowohl mit Kubernetes als auch mit ECS-basierten Umgebungen (etwa, wenn Container persistenten NFS- oder iSCSI-Storage nutzen).
So kombinieren Sie die Stärken von ECS, EKS oder reinem Kubernetes mit Enterprise-Storage und schaffen eine robuste Grundlage für containerisierte Workloads, egal, ob Sie gerade beginnen oder bereits im großen Maßstab produktiv sind.