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Kostenkontrolle und Datenverschiebung sind die größten Herausforderungen auf dem Weg zu einem datenfokussierten Ansatz

Person, die ihr Telefon hält, während sie mit dem Laptop auf dem Sofa sitzt, mit Grafik auf dem Bildschirm
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Portrait of Baltazar Henry
Henry Baltazar
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Progressive Unternehmen sind bestrebt, Daten in den Fokus zu rücken. Sie müssen in der Lage sein, die Unternehmensdaten schnell zu finden, darauf zuzugreifen und sie zu verarbeiten, um ihre Erkenntnisse und Entscheidungsprozesse zu verbessern. Der datenfokussierte Ansatz ist eine dynamische Herausforderungen, die sich mit der Weiterentwicklung eines Unternehmens zunehmend schwieriger gestaltet.

Herausforderungen auf dem Weg zum datenfokussierten Unternehmen

Datenwachstum stellt Unternehmen weiterhin vor die größte Herausforderung in puncto Storage. Und diese Situation wird sich noch verschärfen, denn in vielen Unternehmen nimmt die Menge der zu managenden Daten alle 12 Monate um fast 30 % zu. Datenwachstum ist ein typisches Merkmal fortschrittlicher Unternehmen, die permanent neue Applikationen und Geschäftsmodelle erzeugen, um ihr Wachstum voranzutreiben. Unkontrolliertes Datenwachstum kann jedoch die Transformationsbemühungen beeinträchtigen und das Datenmanagement und die Datensicherung stören.

Datenverschiebung ist ein großes Hindernis

Workload-Portabilität ist eine entscheidende Voraussetzung für datenfokussierte Unternehmen, da sie auf diese Weise von verschiedenen Ausführungsstandorten profitieren können, um ihre Aufgaben zu erledigen: in diversen Public Clouds und sogar in lokalen Datacentern, sofern Ressourcen verfügbar sind. Für jedes Unternehmen, das eine Multi-Cloud- oder Hybrid-Cloud-Umgebung nutzen möchte, sollte die Datenverschiebung ein wichtiges Thema darstellen.

Viele Unternehmen haben Schwierigkeiten, Daten von On-Premises-Umgebungen zu Public-Cloud-Storage zu verschieben. Dies gilt insbesondere für umfangreiche unstrukturierte Workloads wie Videodateien, Bildmaterialien, künstliche Intelligenz und Machine-Learning-Daten sowie für große Mengen standardisierter Produktivitätsdokumente. Unserer aktuellen Untersuchung „Voice of the Enterprise: Storage, Data Management and Disaster Recovery 2022“ zufolge migrieren 48 % aller Befragten häufig (fortwährend oder täglich) Daten zu und aus Public-Cloud-Storage sowie lokalen Systemen. Das beweist, dass das Migrationsproblem nicht nur vorübergehend auftritt oder auf wichtige Ereignisse wie die Schließung von Datacentern und Infrastruktur-Upgrades beschränkt ist.

Angesichts steigender Datenmengen wenden sich immer mehr Unternehmen für die physische Übertragung an Provider, um Daten schnell zu einem neuen Standort physisch zu verschieben. Obwohl netzwerkbasierte Migration nach wie vor wichtig ist, sträuben sich Unternehmen dagegen, ihre Produktionsanwendungen mit wertvoller Bandbreite zurückzufahren, während sie große Datensätze verschieben. Die meisten Unternehmen können sich keine Ausfallzeiten aufgrund einer Datenmigration erlauben. Es kann daher nicht verwundern, dass einige von ihnen ihre Datenmanagement-Prozesse verbessern möchten. Laut unserer Untersuchung hat sich der Einsatz von physischen Transporten durch Provider bei Migrationen im Vergleich mit vor zwei Jahren von 18 % auf 34 % erhöht.

Kostenoptimierung

Um die Anforderungen zu erfüllen, müssen Unternehmen lernen, Cloud-Storage-Services zu nutzen. Sie müssen diese Nutzung jedoch auch optimieren, damit die Kosten nicht außer Kontrolle geraten. Unternehmen können Tools von Drittanbietern zur Cloud-Kostenoptimierung einsetzen und dadurch die Entscheidungsfindung bei der Platzierung von geschäftskritischen Daten und Workloads unterstützen. Nach Abschluss eines latenzkritischen Workloads sollten die Daten auf kostengünstigem Objektspeicher gespeichert werden, um Kosten zu senken und hochperformante Ressourcen für andere Workloads freizugeben. Darüber hinaus sollten Unternehmen Monitoring- und Managementtools einsetzen und die sich ändernden Anforderungen von Workloads im Auge behalten.

Weitere Informationen zu diesem Thema können Sie in dem DokumentOptimized Cloud Storage Economics nachlesen.

Erfahren Sie mehr über NetApp Multi-Cloud-Storage.

Henry Baltazar

Henry Baltazar ist Research Director für Storage Practice bei 451 Research, das zu S&P Global Market Intelligence gehört. Henry Vail kehrte zu 451 Research zurück, nachdem er fast drei Jahre lang bei Forrester Research als Senior Analyst für Infrastructure & Operations Professionals tätig war und Forrester-Kunden im Bereich der Datacenter-Infrastrukturtechnologien beriet. Henry Vail ist Branchenanalyst und Journalist und evaluiert und testet seit mehr als 15 Jahren Storage-Hardware und -Software.

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