Die Verwaltung einer modernen IT-Umgebung kann sich manchmal anfühlen, als würde man beim Einradfahren mit Tellern jonglieren. Es gibt lokale Server, Cloud-Instanzen, Kubernetes-Cluster und ein komplexes Netzwerk an Storage-Systemen – oft von mehreren Anbietern. Wenn sich plötzlich etwas verlangsamt, geht der Zeitdruck los – und die Sucherei: Ist es das Netzwerk? Der Speicher? Der Code?
Um Ausfallzeiten effektiv zu verhindern und Ihre Systeme bei optimaler Leistung zu betreiben, benötigen Sie mehr als nur eine Sammlung unzusammenhängender Tools. Sie benötigen eine robuste Lösung, mit der Sie Ihre gesamte Infrastruktur überwachen können. Dieser Leitfaden untersucht die besten heute verfügbaren Optionen zur Infrastrukturüberwachung – im weiteren „Infrastrukturüberwachungslösungen“ oder „Infrastruktur-Monitoring-Lösungen“ – und hilft Ihnen, den richtigen Partner hierfür auszuwählen, damit Sie alle Ihre Daten sichern und Abläufe optimieren können.
Eine Infrastrukturüberwachungslösung kann man sich als das Zentralnervensystem Ihres IT-Betriebs vorstellen – eine Plattform, die darauf ausgelegt ist, den Zustand und die Leistung Ihres gesamten Technologiestacks permanent zu beobachten, aufzuzeichnen und zu analysieren.
Solche Lösungen machen weitaus mehr als simple „Läuft/Läuft nicht“-Checks. Sie überwachen:
Über transparenten Echtzeiteinblick ermöglichen diese Tools Storage-Administratoren und -Engineers, Engpässe zu erkennen, Ausfällen vorzubeugen und sicherzustellen, dass kritische Anwendungen über die Ressourcen verfügen, die sie benötigen.
Für Storage Engineers und IT-Leiter entscheidet die Sichtbarkeit von Ressourcen darüber, ob sie reaktives „Feuerlöschen“ betreiben müssen oder ihre Systeme proaktiv managen können.
Ausfallzeiten sind teuer. Sie beeinträchtigen die Produktivität und können den guten Ruf schädigen. Überwachungslösungen ermöglichen, Anomalien – wie einen plötzlichen Anstieg der Latenz bei einem kritischen Volume – zu erkennen, bevor sich daraus ein vollständiger Ausfall entwickelt.
Überdimensionierung ist eine kostspielige Angewohnheit, die häufig vorkommt und irgendwann mal aus mangelndem Zugriff auf Daten entstanden ist. Eine gute Monitoring-Lösung hilft Ihnen, die Storage-Nutzung zu optimieren: Sie identifiziert Zombie-Workloads und selten genutzte Daten, welche in günstigere Speicher-Tiers verschoben werden können, und trägt so dazu bei, dass Ihr Betrieb kostengünstiger wird.
Ohne eine zentrale Ansicht zur Einsichtnahme in alle Systeme kann die Fehlersuche schnell zur Sisyphos-Arbeit ausarten und ganze „Einsatzzentralen“ nötig machen, nicht selten begleitet von gegenseitigen Schuldzuweisungen zwischen den Netzwerk-, Storage- und Anwendungsteams. Umfassendes Monitoring korreliert alle Daten aus dem gesamten Stack und erkennt die Ursache sofort, wodurch Sie das Problem schnell beheben und zur Arbeit zurückkehren können.
Der Markt ist mit Tools überschwemmt; es stechen jedoch drei Ansätze für Storage- und Infrastrukturprofis aus der Menge hervor: Data Infrastructure Insights, Pure Storage (Pure1) und Grafana.
Data Infrastructure Insights: Die Top-Lösung
NetApp Data Infrastructure Insights ist eine Unified-Plattform, die speziell auf die Komplexität moderner, herstellerübergreifender Hybrid-Cloud-Umgebungen ausgelegt ist. Sie zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass sie nicht nur Kennzahlen auswertet, sondern auch die Topologie Ihrer Infrastruktur versteht.
Hauptmerkmale:
Mitbewerber – Übersicht
Bei der Auswahl eines Tools ist immer der Kontext zu berücksichtigen. Data Infrastructure Insights schneidet im Vergleich zu den beiden anderen gängigen Lösungen folgendermaßen ab:
Data Infrastructure Insights vs. Pure Storage (Pure1)
Pure1 ist ein ausgezeichnetes Tool, wenn Ihre Umgebung ausschließlich auf Pure-Storage-Hardware läuft. Es bietet prädiktive Analysen und ausgereifte Managementfunktionen für FlashArrays und FlashBlades.
Nicht selten werden in Unternehmensumgebungen jedoch Storage-Systeme von unterschiedlichen Herstellern eingesetzt. So könnte Pure für hochperformanten Blockspeicher, NetApp für Fileservices und AWS für Cloud-Workloads zum Einsatz kommen.
Data Infrastructure Insights vs. Grafana (DIY/Open Source)
Grafana ist bei DevOps-Teams aufgrund seiner Visualisierungsfunktionen sehr beliebt. Es harmoniert hervorragend mit Prometheus für Kubernetes-Monitoring und ist hochgradig anpassbar.
Die Unterschiede:
Damit der IT-Betrieb wirklich optimiert und besser läuft, sollte Ihre gewählte Plattform unbedingt über diese Funktionen verfügen:
Das Infrastruktur-Monitoring der Zukunft ist autonom und vorausschauend.
Die Wahl der richtigen Infrastruktur-Monitoring-Lösung ist eine strategische Entscheidung, die Einfluss auf Ihr Budget, die Effizienz Ihres Teams und die Uptime Ihres Unternehmens hat.
Während Tools wie Pure1 die Anforderungen von Einzelanbieter-Nutzern gut erfüllen und Grafana Anpassungsmöglichkeiten für diejenigen bietet, die Zeit zum Selbst-Hand-anlegen haben, liefert Data Infrastructure Insights den umfassendsten Mehrwert für das moderne Unternehmen. Mit herstellerübergreifender einheitlicher Sichtbarkeit und Transparenz, KI-gesteuerter Fehlerbehebung und robuster Kostenoptimierung bietet Data Infrastructure Insights Storage-Administratoren die Möglichkeit, vom Feuerlöschen wegzukommen und sich stattdessen dem Thema Innovation zu widmen.
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