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Vereinfachtes Elementmanagement mit OnCommand System Manager
Kristina Brand
Kristina Brand
Senior Product
Marketing Manager,
NetApp
Yuvaraju Balaraman
Yuvaraju Balaraman
Technical Marketing
Engineer, NetApp

Dies ist der zweite Artikel einer vierteiligen Reihe mit Schwerpunkt auf NetApp Storage-Management als zentralem Bestandteil unserer Data Fabric Strategie.

Welche sind Ihre wichtigsten Fragen zum Thema Storage-Management? Liegt Ihr Hauptaugenmerk auf dem Datenwachstum bzw. der zunehmenden Server- oder Desktop-Virtualisierung? Planen Sie eine Technologieaktualisierung oder eine Datacenter-Konsolidierung? Ist Ihre Umgebung bereits hochgradig virtualisiert oder planen Sie den Umstieg auf eine Hybrid Cloud-Umgebung?

NetApp bietet ein Portfolio an Managementlösungen, die Sie bei der Erfüllung Ihrer individuellen Anforderungen unterstützen. In diesem Artikel konzentrieren wir uns auf einige der Verbesserungen an Benutzerfreundlichkeit und Funktionen in OnCommand System Manager 8.3.2. Administratoren können jetzt einen NetApp Cluster über eine grafische Benutzeroberfläche (GUI) anstatt über eine Befehlszeilenschnittstelle (CLI) managen.

System Manager Dashboard

Nach der Anmeldung bei System Manager wird das erweiterte System Manager Dashboard angezeigt. Hier können Sie den Zustand oder die Vorgänge des NetApp Clusters über einen der übersichtlichen Bereiche anzeigen und anschließend anhand GUI-basierter Workflows Maßnahmen für den Cluster ergreifen.

Abbildung 1) Das System Manager Dashboard zeigt alle Alarme auf einer GUI an und vereinfacht das Clustermanagement.

Quelle: NetApp, 2015

Im Bereich „Alerts“ sehen Sie auf einen Blick EMS-Notfallereignisse und Health Monitor-Alarme, darunter:

  • SubSystem (Anzahl der Alarme)
  • Alarm-ID
  • Node

Über den Bereich „Alerts“ können Sie Alarme nach Bedarf bestätigen, unterdrücken und löschen. Auf der Seite „Create Aggregate“ lassen sich beliebige Aggregattypen erstellen. So können Sie in einem Workflow 1) Aggregatbenennungen erstellen, 2) das Festplatten-Browsing managen, 3) die Anzahl der Festplatten sowie die RAID-Konfiguration festlegen und 4) die neue nutzbare Kapazität anzeigen.

Zur Überwachung der Clusterkapazität können Sie im Bereich „Capacity Dashboard“ die Aggregat- und Volume-Kapazitäten des NetApp Clusters anzeigen. Standardmäßig werden in diesem Bereich die ersten fünf Aggregate angezeigt; über die Option „View all“ werden alle Aggregate angezeigt. Außerdem können Sie die Volume-Kapazität um etwa 80 Prozent anpassen, um den Kapazitätsanforderungen zu entsprechen.

Darüber hinaus werden im Bereich „Cluster“ Informationen zum Release, Cluster, Node-Zustand und Lizenzstatus angezeigt. Wählen Sie einen beliebigen Status aus einer Dropdown-Liste aus, um weitere Details zum aktuellen Zustand zu sehen. Der „High Availability (HA) Status“ zeigt beispielsweise an, ob alle Nodes paarweise verbunden und bereit zum Takeover sind.

Der Bereich „Disk Details“ bietet einen Snapshot des lokalen Festplattenspeicherplatzes. Die Festplatten werden entweder nach zugewiesenen Hard Disk Drives (HDDs) oder Solid State Drives (SSDs) angezeigt, unterteilt in:

  • Ersatzteile
  • Aggregate
  • Root

Wenn Sie SSDs auswählen, werden folgende Daten angezeigt:

  • Ersatzteile
  • Im Storage-Pool verfügbar
  • Flash Pool-Aggregate
  • Aggregate
  • Root

Im Bereich „Disk Details“ können Sie die Seite „Disks“ öffnen, um eine Übersicht aller im Cluster vorhandenen Festplatten zu erhalten, darunter Festplatten in fehlerhaftem, unbekanntem oder nicht zugewiesenem Zustand. Die Festplattenübersicht besteht aus einer grafischen Anzeige clusterweiter HDDs und SSDs, darunter auch Ersatzfestplatten, die nach effektiven Festplattentypen gruppiert sind. In System Manager Release 8.3.2 oder höher können aktuell nicht zugewiesene Festplatten einem Cluster zugewiesen werden. Die Registerkarte „Inventory“ enthält eine gefilterte Ansicht der nicht zugewiesenen Festplatten anhand von Name, Containertyp, Home-Eigentümer, aktuellem Eigentümer, Typ und U/Min. Sie können beispielsweise nach Festplattentyp filtern, um Ihre Suche auf nicht zugewiesene SATA-Festplatten (Serial Advanced Technology Attachment) einzugrenzen und so den Bedarf an weiteren SATA-Festplatten für den Cluster zu erfüllen. Anschließend können Sie eine Festplatte auswählen und mit nur wenigen Klicks einem Node, Head oder Controller zuweisen. Im Dialogfeld „Assign Disks“ erscheint die Anzahl der für die Zuweisung ausgewählten Festplatten.

Die Registerkarte „RAID Configuration“ enthält visuelle Tools für die RAID-Konfiguration. Zur Konfiguration eines RAID sind zwischen mindestens drei und maximal 28 Festplatten für RAID-DP erforderlich. Optional können Sie das Aggregat auch spiegeln.

Jedes Mal, wenn Sie ein Aggregat auswählen, können Sie über Registerkarten unten auf der Seite zusätzliche Details zum aggregatähnlichen Festplattenlayout anzeigen.

OnCommand System Manager 8.3.2 enthält den Bereich „Network Details“ mit einer vollständigen Ansicht aller Netzwerkobjekte, darunter:

  • Subnetz
  • Broadcast-Domänen
  • IPspaces

Kritische Alarme werden direkt im Bereich angezeigt.

System Manager 8.3.2 enthält auch ein grafisches SVM-Dashboard (Storage Virtual Machine), über das Sie die SVM-Erstellung in einem Workflow managen und Datenprotokolle wie Common Internet File System (CIFS) und Network File Share (NFS) auswählen können. Sie haben auch die Möglichkeit, Sicherheitsrichtlinien sowie ein Aggregat für das Root-Volume der SVM festzulegen. Sie wählen abhängig von der Betriebsumgebung aus, welche Protokolle zulässig sind. Anschließend können Sie aus einem Aggregat ein Volume erstellen (jedes Volume ist ein logischer Container). Sie können beispielsweise ein Aggregat mit 10 TB erstellen und anschließend aus Gründen der Flexibilität aus diesem Aggregat einen Container mit 1 TB erstellen. Wenn sich Ihre Anforderungen später ändern, lässt sich die Kapazität dieses Volumes erhöhen. Nach Abschluss des Workflows können Sie die Daten in die SVM hochladen und von dort aus freigeben. Sie müssen diesen Workflow abschließen, damit externe Benutzer die Daten nicht lesen oder verändern können.

Cluster-Performance-Diagramme

Eine der Verbesserungen bei OnCommand System Manager 8.3.2 besteht in den Cluster-Performance-Diagrammen. Über die neuen Cluster-Performance-Diagramme sind detaillierte Daten zum Performance-Zustand des Clusters zeitpunktgenau abrufbar, darunter:

  • Input/Output Operations per Second (IOPS)
  • Latenz
  • Bandbreite

Ein Diagramm stellt die IOPS insgesamt, die Bandbreite und die Latenz zeitpunktgenau dar. Optional können Sie auch die Cluster-Performance detailliert und zeitpunktgenau anzeigen. System Manager erfasst alle 15 Sekunden eine Datenprobe der Cluster-Performance – vom Öffnen bis zum Verlassen der Seite – und zeichnet die Performance-Daten auf. Diese tiefgreifende Ansicht der Cluster-Performance bietet NetApp erstmals an.

Abbildung 2) Cluster-Performance-Diagramme erleichtern die Ansicht der Cluster-Performance auf einer vereinfachten GUI.

Quelle: NetApp, 2015

Verwendung von OnCommand System Manager

Mit OnCommand System Manager können Sie ein unterbrechungsfreies Upgrade in drei Schritten durchführen:

(Hinweis: Das unterbrechungsfreie Upgrade war erstmals in System Manager 8.3.1 verfügbar.)

Schritt 1: Auswahl

Wählen Sie das Data ONTAP Software-Image aus. In den Cluster-Performance-Diagrammen wird die aktuelle Clusterversion angezeigt. Sie haben zwei Optionen zur Auswahl eines Software-Images:

  1. Wählen Sie ein bereits verfügbares Image für das Upgrade aus.
  2. Laden Sie ein Image für das Upgrade von der NetApp Support-Website herunter.

Schritt 2: Validierung

Wenn Sie einen Cluster anzeigen und validieren, werden vor dem Update Validierungsprüfungen ausgeführt, mit denen festgestellt wird, ob ein Update möglich ist. Sie können bei Ausführung der Prüfungen Validierungsfehler und Korrekturmaßnahmen über das OnCommand System Manager Dashboard überwachen. Der Cluster kann erst nach erfolgreichem Abschluss der Validierung aktualisiert werden.

Schritt 3: Update

Der Standard-Updatetyp ist von der Anzahl der Nodes im NetApp Cluster abhängig. Sie können alle Nodes oder HA-Paare im Cluster aktualisieren. Mit OnCommand System Manager können Sie ein Update unterbrechen und anschließend nach Bedarf entweder abbrechen oder fortsetzen.

Zusammenfassung

Data ONTAP 8.3.2 enthält System Manager 8.3.2, das Managementtool für einzelne NetApp Cluster. Das erweiterte System Manager Dashboard vereinfacht das Elementmanagement von Clustered Data ONTAP mithilfe von Clustervisualisierung und vereinfachter Provisionierung, während Sicherungs-Workflows die Komplexität von CLI-Befehlen beseitigen.

Melden Sie sich auf der NetApp Support-Website mit Ihrem NetApp Benutzernamen und Passwort an. Unter „Software Downloads“ können Sie eine Vollversion von NetApp OnCommand System Manager 8.3.2 kostenlos herunterladen.

Kristina Brand, Senior Product Marketing Manager bei NetApp, ist für zahlreiche OnCommand Produkte zuständig, darunter Unified Manager, Performance Manager, Workflow Automation und API Services. Neben Produktschulungen hält sie regelmäßig Meetings mit Kunden ab, bei denen sie sich über deren Schwierigkeiten beim Storage-Management informiert und ihnen entsprechende Lösungen vorstellt.
Yuvaraju Balaraman, Technical Marketing Engineer in der Manageability Products Group bei NetApp, ist für OnCommand System Manager zuständig. Er erstellt technische Inhalte wie Präsentationen und Videos und hält Produktschulungen ab, bei denen er Kunden verfügbare Lösungen vorstellt.

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Februar 2016

 

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OnCommand Data Management
Portfolio auf einen Blick

Die NetApp OnCommand Managementsoftwareprodukte vereinfachen das Datenmanagement sowohl lokal als auch in der Hybrid Cloud. Sie behalten die Kontrolle über Ihre Shared Storage-Infrastruktur sowie die nötige Übersicht, um im Rahmen der Data Fabric Strategie die Daten unterschiedlicher Ressourcen einheitlich managen zu können.

Weitere Produkte des OnCommand Portfolios:

  • System Manager: Das Element-Management Ihrer NetApp FAS Storage-Systeme vereinfachen.
  • Unified Manager: Den Systemzustand Ihrer NetApp Clustered Data ONTAP Storage-Umgebung überwachen.
  • Performance Manager: Die Performance in Ihrer Clustered Data ONTAP Umgebung analysieren und optimieren.
  • API Services: Ihre NetApp Storage-Daten integrieren und Ihre Storage-Management-Abläufe optimieren – lokal und in der Cloud.
  • Workflow Automation: Wiederholbare manuelle Storage-Management-Prozesse automatisieren.
  • Cloud Manager: Die Implementierung, das Management und die Nachverfolgung Ihrer Hybrid Cloud-Ressourcen optimieren.
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