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Resümee der Insight 2015 in Las Vegas: Data Fabric Vision trifft ins Schwarze
Justin Parisi
Justin Parisi
Technical Marketing
Engineer, NetApp
Andrew Sullivan
Andrew Sullivan
Technical Marketing
Engineer, NetApp

Auf der NetApp Insight 2015 in Las Vegas war die Begeisterung groß. Die ganz besondere Atmosphäre war förmlich greifbar. Der Begriff „Data Fabric“ war allgegenwärtig und alle waren sich einig: „Hier geht es um etwas Großes.“

Als NetApp seine Data Fabric Vision auf der Insight im letzten Jahr vorstellte, wurde sie zwar „höflich interessiert“ und grundsätzlich positiv aufgenommen, der Begriff „Data Fabric“ war jedoch neu und klang ein wenig nach einem neuen Marketingkonzept. Niemand schien übermäßig beeindruckt zu sein. Der Begriff klang zwar gut – aber wofür stand er wirklich?

Ein neues Niveau der Datenmobilität

An Tag 3 der Insight 2015 in Las Vegas zeigten NetApp Gründer Dave Hitz und NetApp Senior Technical Director Joe CaraDonna in einer Vorführung, wie NetApp Kundenprobleme durch Abhängigkeit von der Cloud während des Lebenszyklus von Daten löst. Dabei merkten sie an, dass Unternehmen in der Lage sein müssen, ihre Daten immer und überall zu verschieben, um umgehend und flexibel reagieren zu können. Dazu benötigen sie neben Sicherheit auch Integrität sowie eine konsistente und benutzerfreundliche Managementoberfläche.

„Joe's Awesome Backup“ – so lautete der Name eines 10 GB großen, mit NetApp AltaVault verschlüsselten Daten-Volume, das sich in einer Amazon Web Services (AWS) Cloud befand. Zweck der Vorführung war es, diese Daten aus AWS in eine Azure Cloud mit NetApp Cloud ONTAP zu verschieben. Hitz betonte, dass bei diesem Vorgang viele Faktoren mitspielen: zwei unterschiedliche Datacenter, zwei unterschiedliche Hyperscaler-Unternehmen und zwei unterschiedliche Storage-Betriebssysteme mit zwei unterschiedlichen Datenformaten.

Mithilfe der NetApp OnCommand Cloud Manager Software richtete CaraDonna umgehend die Netzwerkkonfiguration ein und legte das Ziel fest: Azure Premium Storage. Auf der großen Leinwand sahen die Zuschauer die Arbeitsumgebung mit zwei Cloud-Symbolen nebeneinander: links AWS mit den AltaVault Daten, rechts Azure mit Cloud ONTAP.

CaraDonna klickte auf die AWS Cloud und verschob sie mit der Maus auf die Azure Cloud. Fertig. Ohne zeitraubende Komplikationen wurden die Daten sofort von AWS auf Azure migriert. Mission erfüllt.

Real

Wie Hitz und CaraDonna eindrucksvoll demonstrierten, steckt hinter der Data Fabric Vision von NetApp mehr als nur ein Marketingkonzept. Sie wird zunehmend als kohärentes und einheitliches Instrument anerkannt, mit dem Unternehmen heute und in Zukunft ihre Ziele erreichen können. Von unseren Kunden und Partnern bekamen wir auf der Insight immer wieder die folgende Rückmeldung: „Data Fabric ist real und ergibt für mich einen Sinn. Und ich kann sie nutzen.“

Wodurch wird sie real? Einerseits sind es die ausgereiften integrierten NetApp Produkte und Lösungen wie AltaVault und Cloud ONTAP. Hinter den Kulissen ermöglichen diese Tools eine lückenlose Benutzerfreundlichkeit, sodass die Cloud zu einem praktikablen Unternehmensziel wird.

Der entscheidende Faktor ist aber die Einfachheit dieser Tools, die zusammen komplexe Vorgänge ausführen, wie von Hitz und CaraDonna demonstriert. Natürlich liegt jedem Vorgang in Cloud Manager eine RESTful API zugrunde, aber diese ist für den Drag-and-Drop-Benutzer transparent: Statt unterschiedlicher Managementumgebungen in verteilten Clouds sieht er eine kohärente, integrierte Einheit. Das ist Data Fabric in aller Kürze.

NetApp SnapMirror to Everything

Im weiteren Verlauf der Vorführung klickte CaraDonna auf „Joe's Awesome Volume“, wo sich die Datenbank im „Awesome Backup“ befand, und wählte den Snapshot für die Wiederherstellung aus. Auf dem Übersichtsbildschirm in Cloud Manager wurden Quelle und Ziel des Daten-Volume angezeigt. CaraDonna klickte auf „Go“. Danach erschien wieder die Arbeitsumgebung mit den beiden Cloud-Symbolen für AWS und Azure, diesmal jedoch mit einem Statusbalken, der den Fortschritt der Datenübertragung zwischen den beiden Clouds anzeigte.

CaraDonna und Hitz erklärten, dass durch den Drag-and-Drop-Vorgang ein automatisierter NetApp SnapMirror in AltaVault gestartet wurde, der den Datentransfer zu Cloud ONTAP einleitete. Die Zuschauer waren begeistert.

Das ist aber nur der Anfang: NetApp plant die Integration der SnapMirror Replizierungstechnologie in die gesamte Produktreihe. Offiziell läuft diese Neuheit unter dem Namen „plattformübergreifendes SnapMirror“, aber die Rede war überall einfach von „SnapMirror to Everything“. Das Datenformat ist also bei der Replizierung kein Thema mehr – egal ob E-Series, FAS oder ein anderes NetApp Storage-Portfolio. Die Auswirkungen auf die Datenmobilität sind gewaltig. So baut NetApp eine Data Fabric auf.

Performance steigern

Bei einer anderen Vorführung, die auf der Insight sehr viel Aufmerksamkeit erregte und große Begeisterung hervorrief, ging es um NetApp All Flash FAS. Neto aus Brasilien, Consulting Systems Engineer bei den Proof of Concept Labs (CPOC) von NetApp im Research Triangle Park im US-Bundesstaat North Carolina, zeigte bei seiner technischen Vorführung den Einsatz einer Data Fabric zum Verschieben von Daten in die Cloud, aus der Cloud und in Cloud-Nähe mit einer beeindruckenden Flash-Performance.

Zusammen mit Jeff Baxter, Director of Systems Engineering bei NetApp, und mithilfe von NetApp SnapCenter verschob Neto eine lokale Datenbank – „Joe's Awesome Backup“ – in NetApp Private Storage (NPS) in Cloud-Nähe. Er demonstrierte, wie Applikationsentwickler NPS zu Test- und Entwicklungszwecken einsetzen können. Anschließend sendete er diese Datenbank mit AltaVault an die Cloud. Für alle Vorgänge nutzte er SnapCenter mit derselben Benutzeroberfläche, ob lokal oder in der Cloud.

Der Höhepunkt war jedoch, als Neto diese Datenbank mithilfe von All Flash FAS mit 2 Nodes von 10.000 IOPS über 40.000 IOPS bis auf mehr als 200.000 IOPS skalierte. Durch Erweitern des Clusters um All Flash FAS-Nodes erreichten wir 1,18 Millionen IOPS mit nahezu 10 GB/s, 7.000 Snapshots, 100 Klonen und einer durchschnittlichen Latenz von 0,9 ms OHNE AUSFALLZEITEN. Die Zuschauer waren begeistert und Neto betonte, dass andere Unternehmen die erforderlichen Produkte und Lösungen sowie die Vision in der Regel nicht bieten können, um diese Leistungsmerkmale zu realisieren.

Abbildung 1) Neto aus Brasilien (ganz links) und Jeff Baxter von NetApp (Zweiter von links) demonstrieren den Zuschauern auf der Insight, wie die Performance von NetApp All Flash FAS die Geschwindigkeit von Datenbanken steigern kann.

Quelle: NetApp, 2015

Zahlen lügen nicht

Wir haben auf der Insight 2015 mit zahlreichen Kunden und Partnern gesprochen und von allen Seiten Rückmeldungen zur Data Fabric Vision erhalten. So interviewten wir etwa im Rahmen unserer Podcasts mit den täglichen Rückblicken auf der Insight Hercu Rabsatt, Director of Infrastructure bei Mansfield Oil Company, einem 8 Milliarden US-Dollar schweren Kraftstofflieferanten aus dem US-Bundesstaat Georgia, der in den letzten zwei Jahren um 50 Prozent gewachsen ist.

Rabsatt erklärte, dass die IT-Abteilung bei Mansfield noch vor Kurzem 70 Prozent der Zeit mit alltäglichen Aufgaben wie der Bewältigung kritischer Situationen und nur 30 Prozent mit strategischen Aktivitäten verbracht hätte. Heute profitiert das Unternehmen von NetApp Lösungen zum Aufbau einer Data Fabric, mit der sich Private und Hybrid Clouds nutzen lassen, und die Situation hat sich umgekehrt: Die IT von Mansfield Oil verbringt 70 Prozent der Zeit mit wichtigen strategischen Aktivitäten, die einen geschäftlichen Nutzen erzielen, und nur noch 30 Prozent mit alltäglichen Aufgaben.

Lassen Sie sich von der Begeisterung anstecken

Sie möchten über aktuelle Neuigkeiten von NetApp auf dem Laufenden bleiben und sich von der Begeisterung auf der Insight anstecken lassen? Sehen Sie sich die allgemeinen Veranstaltungen von Las Vegas oder unsere täglichen Rückblicke und Interviews mit Koryphäen der Technologiebranche an und hören Sie die sachkundigen Kommentare des Tech ONTAP Podcast Teams.

Wir hatten eine schöne Zeit und hoffen, dass es Ihnen genauso gehen wird. Danke fürs Zuhören.

Abschließender Hinweis

„REST“ ist ein häufig verwendetes Akronym für „Representational State Transfer:
http://searchsoa.techtarget.com/definition/REST

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Februar 2016

 
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