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UZ Leuven wählt Clustered Data ONTAP für herausragendes Datenmanagement und hohe Verfügbarkeit.

Das ist der dritte Beitrag einer Interviewreihe mit der Tech OnTap Redaktion und NetApp Clustered Data ONTAP Kunden. (In der Randleiste unter „Weitere Informationen zu Clustered Data ONTAP“ finden Sie die vorherigen Artikel.)

Mehr als 3.500 Unternehmen im Gesundheitswesen weltweit verlassen sich auf Storage-Lösung von NetApp. Mit Clustered Data ONTAP schützen sie wichtige medizinische Daten vor geplanten und ungeplanten Ausfallzeiten und ermöglichen gleichzeitig erweitertes Datenmanagement, wodurch sie in kürzerer Zeit und zu geringeren Kosten mehr erreichen können.

UZ Leuven ist ein großes Universitätskrankenhaus in Leuven, Belgien, und setzt schon lange auf NetApp Storage Clustering-Technologie. Eine der angesehensten Einrichtungen im Gesundheitswesen und medizinischen Forschungseinrichtungen in Europa, UZ Leuven, fungiert auch als IT-Service-Provider für nexuz health, und gibt elektronische medizinische Daten an andere Krankenhäuser in der Umgebung weiter.

Tech OnTap traf sich mit Reinoud Reynders, IT-Manager für Infrastruktur und Betrieb bei UZ Leuven, um mit ihm über die Erfahrungen seines Teams mit Clustered Data ONTAP, das Upgrade von 7-Mode und die Vorteile allgemein zu sprechen.

TOT: Warum hat sich UZ Leuven für Clustered Data ONTAP entschieden?

Reynders: UZ Leuven setzte schon vor Jahren auf NetApp Clustering-Technologie. Damals mit Data ONTAP GX, bevor Data ONTAP 7G und GX als Data ONTAP 8 zusammengefasst wurden. Ausschlaggebend für unsere Auswahl von NetApp Clustering war zu diesem Zeitpunkt die Einfachheit, mit der wir Daten von einem Controller auf einen anderen verschieben konnten, ohne Unterbrechungen für unsere Applikationen. Auch heute ist das noch einer der wichtigsten Gründe, warum wir diese Technologie verwenden. Der zweite Grund war die Verfügbarkeit. Wir konnten einen Cluster erstellen, der nie ausfällt. Das ist heute noch wichtiger für alle Beteiligten in der IT, insbesondere in einer Krankenhausumgebung.

TOT: Beschreiben Sie uns Ihre aktuelle NetApp Umgebung etwas genauer.

Reynders: Unser gesamter Storage nutzt heute eine NetApp Grundlage – Etwa 60 Prozent unserer Kapazität basiert auf Clustered Data ONTAP und der Rest auf 7-Mode. Bis Ende 2015 werden das 75 bis 80 Prozent sein. Alle unsere Systeme verfügen über Hybrid Storage. Wir verwenden intelligentes Caching mit Flash Cache bereits sehr lange. Flash Pool Technologie verwenden wir seit knapp zwei Jahren. In Zukunft enthalten alle neuen Aggregate Flash Pool.

Unser Ziel ist es, dass unsere beiden Datacenter immer identisch ausgestattet sind, damit das gesamte Krankenhaus bei Bedarf über ein Datacenter betrieben werden kann. Momentan befinden wir uns jedoch mitten in einer Migration. Wir haben einen FAS6220 4-Node-Cluster und einen separaten FAS8040 2-Node-Cluster. Wir migrieren Daten vom FAS6220 Cluster auf den neuen Cluster, um die Splittung des FAS6220 Clusters vorzubereiten. Am Ende haben wir dann zwei gleiche 4-Node-Cluster in jedem Datacenter, jeweils mit zwei FAS6220 Nodes und zwei FAS8040 Nodes. Außerdem werden wir einen separaten MetroCluster mit vier Nodes hinzufügen.

Die 4-Node-Cluster in jedem Datacenter unterstützen NAS-Protokolle, sowohl NFS als auch CIFS. Diese werden im Laufe der Zeit durch weitere Nodes ergänzt. Sobald wir mit der Migration von Datenbanken von 7-Mode beginnen, werden wir in jedem Datacenter einen separaten Cluster hinzufügen, um diese ebenfalls zu unterstützen.

TOT: Wie führen Sie das Upgrade von 7-Mode auf Clustered Data ONTAP durch?

Reynders: Damals bei Data ONTAP GX gab es noch keine Tools dafür. Glücklicherweise konnte die Art von Daten, die wir migriert haben – PACS-Radiologiebilder – einfach verschoben werden. Da diese in NFS gespeichert waren, konnten wir einfach alle alten Verzeichnisse von 7-Mode-Systemen in den Cluster kopieren. Unser Digitalisierungsprojekt begann auf dem Cluster, daher war keine Migration erforderlich.

Heute verwenden wir das neue 7-Mode Transfer Tool für die Migration. Das funktioniert sehr gut. Wir haben auch schon mehrere Migrationen durchgeführt. Die Tools sind ausgereift und funktionieren bestens. Die Vorabprüfungen sind sehr nützlich, um Einstellungen zu ermitteln, die wir ändern müssen, oder die seltene 7-Mode Funktion, die in Clustered Data ONTAP nicht vorhanden ist. Sobald wir über unsere Ausrüstung verfügen, werden wir die komplexeren Datensätze verschieben, die, die sich während der Migration ändern. Im Laufe der nächsten Monate werden wir eine umfassendere Datenmigration durchführen.

TOT: Welche Applikationen nutzen Clustered Data ONTAP?

Reynders: Wir verwenden unsere NetApp Cluster, um medizinische Daten, einschließlich all unserer digitalen Radiologiebilder sowie digitale Images unserer gesamten Papierakten zu speichern. Wir bewahren alle unsere Agfa PACS [Picture Archiving and Communications Systems]-Radiologiebilder Online auf. Das ist mehr als ein halbes Petabyte an Daten. Da wir zur Redundanz eine Kopie in jedem Datacenter aufbewahren, ist das fast ein Petabyte an Storage.

Vor mehr als sechs Jahren haben wir in einer groß angelegten Aktion alle unsere Papierakten – mehr als 1,2 Millionen – digitalisiert. Heute arbeiten wir ausschließlich elektronisch und all diese Dokumenten-Images sind auf dem Cluster gespeichert. Dort können unsere medizinischen Applikationen auf die Dateien zugreifen. Alle Daten in Papierform, die wir erhalten, beispielsweise Überweisungen, werden sofort digitalisiert und sind dann Online als Teil der kompletten Patientenakte abrufbar.

Wir verfügen auch über eine High-Performance Computing-Umgebung für die Humangenomarbeit. Die Dateien in dieser Umgebung sind sehr groß, größer als ein Terabyte. Ihre Verarbeitung ist sehr I/O-intensiv, deshalb speichern wir sie ebenfalls auf dem Cluster.

Wir haben auch schon ein paar VMware Anwendungen auf dem Cluster und werden im Laufe der Zeit weitere Applikationen und Datenbanken verschieben. Außerdem fügen wir All Flash FAS Nodes hinzu, um unsere VDI-Umgebung zu unterstützen.

Sobald die Implementierung abgeschlossen ist, wird die MetroCluster Umgebung zur Unterstützung der VMware Servervirtualisierung sowie von PACS und anderen Applikationen zur Dateifreigabe verwendet – dann, wenn es wichtig ist, dass die zweite Kopie synchron ist.

Wir nutzen die NetApp Storage-Funktion für Quality of Service, um zu verhindern, dass verschiedene Workloads sich gegenseitig beeinträchtigen.

Abbildung 1) Die geplante Clustered Data ONTAP Implementierung von UZ Leuven

Quelle: UZ Leuven, 2015

TOT: Welchen Rat würden Sie IT-Teams geben, die die Verwendung von Clustered Data ONTAP in Erwägung ziehen?

Reynders: Es ist an der Zeit, ein Upgrade auf Clustered Data ONTAP durchzuführen. Alle Tools für die Migration und alle Funktionen für die Unterstützung Ihrer Applikationen sind vorhanden. Es empfiehlt sich, schrittweise vorzugehen, um sich mit der Sache vertraut zu machen. Aber Sie werden sehen, dass es am Ende schneller geht als ursprünglich gedacht.

Weitere Informationen über UZ Leuven erhalten Sie in der NetApp Kundenreferenz UZ Leuven Provides 99.999% Availability While Reducing TCO for IT with NetApp (in englischer Sprache).

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September 2015

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