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Avanade reduziert mit NetApp Clustered Data ONTAP Ausfallzeiten auf Null

Im März haben wir in Tech OnTap den ersten Beitrag unserer Interviewreihe mit NetApp Kunden zum Thema Migration auf Clustered Data ONTAP und den daraus resultierenden Geschäftsvorteilen veröffentlicht. Diesen Monat präsentieren wir Ihnen mit Avanade Inc. den vierten Beitrag dieser Reihe.

Cloud-Service-Provider benötigen Storage, der unterschiedliche Anforderungen in Bezug auf die Kosten und die Performance erfüllt. Aufgrund dessen entscheiden sich zahlreiche Cloud-Provider für NetApp FAS Storage mit Data ONTAP als bevorzugte Storage-Plattform, um damit unterbrechungsfreien Betrieb, sichere Mandantenfähigkeit und Storage-Services mit Mehrwert bereitzustellen.

Avanade unterstützt seine Kunden sowie deren Kunden mit Unternehmenstechnologien, Cloud-Lösungen und intelligenten und innovativen Managed Services auf Basis von Microsoft Technologien bei der Erreichung ihrer geschäftlichen Ziele. Tech OnTap hat sich mit Patrick Cimprich, Vice President und Chief Architect für Global Infrastructure Services, zusammengesetzt, um zu erfahren, warum sein Team sich für Clustered Data ONTAP entschieden hat, wie das Upgrade von 7-Mode verlief und welche Vorteile sich daraus für Avanade und seine Kunden ergaben.

TOT: Warum hat sich Avanade für Clustered Data ONTAP entschieden?

Cimprich: Wir haben uns aus dreierlei Gründen für Clustered Data ONTAP entschieden: Erstens sind wir schon sehr lange Kunde von NetApp, seit mehr als zehn Jahren, um genau zu sein. Da wir unsere Arrays öfter austauschen, waren die On-Demand-Funktionen von Clustered Data ONTAP für uns äußerst interessant, da wir damit Volumes von älteren Nodes nahtlos auf neue Nodes in einem Cluster migrieren können. Und mit NetApp DataMotion geht der ganze Prozess komplett unterbrechungsfrei vonstatten.

Der zweite Grund ist die Möglichkeit des Lastausgleichs. Mit denselben Funktionen, die wir für die nahtlose Migration nutzen, können wir bei Auftreten von Hotspots auch problemlos Daten zwischen Cluster-Nodes oder Medientypen verschieben. Auch dieser Vorgang kann wieder ohne jegliche Ausfallzeiten durchgeführt werden, was uns sehr überzeugt hat.

Und nicht zuletzt ist uns bewusst, dass NetApp sehr stark in Clustered Data ONTAP investiert, wovon wir auch zukünftig profitieren möchten. Wir haben mit unserem Umstieg auf Clustered Data ONTAP bereits vor einigen Jahren begonnen, und seit gut einem Jahr laufen unsere Systeme ausschließlich auf Clustered Data ONTAP.

TOT: Können Sie uns einige Beispiele nennen, wie Sie DataMotion verwenden?

Cimprich: Aktuell führen wir gerade einen Hardwarewechsel durch und tauschen eine alte FAS3170 in unserem Cluster gegen eine FAS8020 aus. In diesem Fall wird das gesamte Array ausgemustert, einschließlich der Laufwerke. Für diesen Wechsel müssen wir dem Cluster nur die neuen Nodes hinzufügen und können dann die Daten unterbrechungsfrei vom alten auf das neue System verschieben. Sobald sich die alten Nodes im Ruhezustand befinden, entfernen wir sie aus dem Cluster.

Da die meisten unserer Workloads auf Hyper-V ausgeführt werden, verwenden wir Hyper-V Storage Live Migration, um zum Lastausgleich Workloads verschieben. Für native Workloads nutzen wir zudem eine Reihe von iSCSI-LUNs. Diese können wir nach Bedarf zwischen den Controllern oder von einer Laufwerkgruppe auf eine andere verschieben. Das ist wirklich sehr praktisch.

TOT: Wie haben Sie das Upgrade von 7-Mode auf Clustered Data ONTAP durchgeführt?

Cimprich: Wir sind ja ein Hosting-Provider auf Basis von Microsoft Technologien. In unserer Umgebung nutzen wir Hyper-V als Hypervisor, der auf SMB 3.0 aufsetzt. Dadurch war der Umstieg ziemlich unkompliziert. Wir haben mit Hyper-V Storage Live Migration die aktiven Workloads von den 7-Mode Plattformen auf Clustered Data ONTAP verschoben. Da der Vorgang unterbrechungsfrei vonstatten geht, funktioniert das auch problemlos mitten am Tag. Und dank der nativen Hyper-V Funktionen brauchten wir auch keine weiteren NetApp Tools oder Technologien.

Natürlich haben wir auch unser Team intensiv im Umgang mit Clustered Data ONTAP geschult. Das hat übrigens länger gedauert als der technische Umstieg.

TOT: Beschreiben Sie uns Ihre aktuelle NetApp Umgebung etwas genauer.

Cimprich: Wir verwenden zwei Cluster: eins für die Produktion und eins für Tests. Das Produktions-Cluster besteht aus vier Nodes mit jeweils zwei FAS3270 Nodes und zwei FAS8020 Nodes mit ca. 250 TB nutzbarer Kapazität. Damit unterstützen wir ungefähr 400 Kunden. Für die logische Trennung des Datei- und Block-Zugriffs nutzen wir Storage Virtual Machines. Das Test-Cluster besteht aus zwei FAS3170 Nodes.

Wie ich ja bereits erwähnte, sind wir gerade dabei, die FAS3170 zu ersetzen. Mit der alten Cluster-Plattform konnten wir maximal nur vier Nodes verwenden. Mit der neuen Plattform sind wir zukünftig in der Lage, weiter horizontal zu skalieren.

TOT: Was hat sich für Ihre Kunden seit dem Wechsel auf Clustered Data ONTAP geändert?

Cimprich: Für unsere Kunden hat sich im täglichen Geschäft nichts geändert. Clustered Data ONTAP funktioniert einfach und das ist sehr viel wert. Mit 7-Mode hatten wir zwar auch nur ganz wenige Ausfälle, aber manchmal ließen sie sich eben nicht vermeiden. Seit dem Upgrade kann ich mich an keinerlei Ausfälle erinnern. Es passiert einfach nicht. Es ist natürlich ein Riesenvorteil für uns, dass wir Ausfallzeiten jetzt nicht mehr mit Hunderten von Kunden koordinieren müssen, sondern Änderungen einfach während der normalen Arbeitszeit durchführen können. So haben wir auch alle noch die volle Konzentration, sollte doch mal etwas schief gehen.

TOT: Verwenden Sie in Ihrer Umgebung Flash?

Cimprich: Unser neues Array umfasst ein SSD-Shelf. Wir experimentieren gerade mit Flash Pool Konfigurationen und All-Flash-Aggregaten und verschieben Virtual Machines hin und her, um die optimale Konfiguration zu finden. Wir wollen erst einmal herausfinden, ob eine All-Flash-Plattform wirtschaftlicher ist als eine Hybrid-Plattform mit Flash Pool. Zuerst haben wir dies in einer Testumgebung ausprobiert, und jetzt testen wir das Ganze in der Produktion.

TOT: Welche Art von Tests führen Sie durch, bevor etwas in die Produktion geht?

Cimprich: Wir führen einige sehr gründliche synthetische Workloads aus, allerdings spiegeln diese nicht wirklich die realen Bedingungen wider. Deshalb sind wir große Verfechter von Realitätstests. Unsere Hyper-V Umgebung auf Clustered Data ONTAP laufen zu haben, hat unter anderem den Vorteil, dass wir Live-Workloads stückweise verschieben können, um zu sehen, wie sie mit realen Workloads reagieren.

Da sich die Technologien geändert haben, führen wir jetzt nicht mehr ausführliche Tests durch, bevor etwas in die Produktion verlagert wird, und hoffen dann, dass alles glatt läuft. Stattdessen führen wir ein paar Anfangstests durch, um sicherzugehen, dass die „Kiste nicht in die Luft fliegt“, doch dann gehen wir in die Produktion und machen Schritt für Schritt Änderungen und beobachten, was passiert. So arbeiten wir viel praxisorientierter und mit echten Workloads, anstatt uns blind auf ein Testsystem zu verlassen.

TOT: Welchen Rat würden Sie IT-Teams geben, die die Verwendung von Clustered Data ONTAP in Erwägung ziehen?

Cimprich: Meiner Meinung nach liegt der entscheidende Vorteil von Clustered Data ONTAP in der Möglichkeit, Änderungen am Cluster durchzuführen, beispielsweise Systeme hinzuzufügen oder zu entfernen, Workloads für einen Lastausgleich zu verschieben oder auch auf sich ändernde geschäftliche Anforderungen einzugehen. Es ist wichtig zu verstehen, was mit diesen Live-Operationen möglich ist und wie sie die anderen Tools, wie z. B. die Virtualisierungsschicht, ergänzen.

Wenn man die Möglichkeiten und Zusammenhänge versteht und sie entsprechend anwendet, ist das ein immenser Vorteil.

Weitere Informationen zu Avanade erhalten Sie in der NetApp Kundenreferenz Avanade Improves Time to Market for Business-Critical Solutions with NetApp Clustered Data ONTAP.

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August 2015

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