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DuPage Medical Group erreicht mit FlexPod und Clustered Data ONTAP einen unterbrechungsfreien Betrieb.

Die März-Ausgabe von Tech OnTap enthält das erste einer Reihe von Interviews mit Kunden aus diversen Branchen, die NetApp Clustered Data ONTAP nutzen. Dabei möchten wir herausfinden, warum sie sich für unsere Lösung entschieden haben, wie sie das Upgrade von 7-Mode durchgeführt haben und wie es ihre Betriebsabläufe verändert hat.

Falls Sie nicht mit Clustered Data ONTAP vertraut sind, können Sie über die Links in der Randleiste unter Weitere Informationen zu Clustered Data ONTAP ältere Tech OnTap Artikel aus dem Archiv abrufen.

Das Gesundheitswesen steht unter enormen Druck, den IT-Betrieb zu transformieren. Neue Technologien, strengere Vorschriften und der Umstieg auf elektronische Patientenakten (EMRs, Electronic Medical Records) führen zu enormen Datenmengen im Gesundheitswesen, die für längere Zeit gespeichert und gesichert werden müssen.

Mehr als 3.500 Unternehmen aus dem Gesundheitswesen weltweit verlassen sich auf Storage-Lösungen von NetApp. Viele entscheiden sich für Clustered Data ONTAP, um wichtige Daten bei geplanten und ungeplanten Ausfallzeiten zu sichern und gleichzeitig ein fortschrittliches Datenmanagement zu realisieren. Mit diesem möchten sie mehr in kürzerer Zeit – und zu geringeren Kosten – erreichen.

Für die Ausgabe dieses Monats haben wir uns mit Tony Beaird, Director of Infrastructure and Security bei DuPage Medical Group (DMG) zusammengesetzt, um zu erörtern, warum sich sein Team für Clustered Data ONTAP entschied, wie der Upgrade-Prozess von 7-Mode aussah und welche Vorteile dies mit sich brachte – aus Sicht der IT und aus der Sicht des Endbenutzers.

Quelle: NetApp, 2015

TOT: Warum hat sich DMG für eine Clustered Data ONTAP Konfiguration mit mehreren Nodes und für FlexPod entschieden?

Tony Beaird: Wir haben uns für eine Clustered Data ONTAP entschieden, um zwei zentrale Anliegen aufzugreifen: Hochverfügbarkeit und Erweiterungsfähigkeit. Mit unserer IT-Infrastruktur bedienen wir mehr als 50 separate medizinische Einrichtungen. Daher ist die Vermeidung von Ausfallzeiten – sowohl geplanten als auch ungeplanten – von entscheidender Bedeutung für uns. Möglich wird dies durch die HA-Architektur und die Funktionen für einen unterbrechungsfreien Betrieb von Clustered Data ONTAP. Wir können Upgrades oder andere Wartungsarbeiten durchführen, ohne dass die Benutzer dies überhaupt bemerken.

Jedes unserer Datacenter besitzt ein Cluster mit jeweils vier Nodes. Mir gefällt das Konzept, mehrere Storage Nodes einzusetzen, denn damit wird ein Lastausgleich von Workloads zwischen allen Nodes möglich. Diese Funktion nutzen wir sehr oft.

Wir haben uns aufgrund der engen Integration zwischen NetApp und Cisco für FlexPod entschieden. Ferner schätzen wir es, dass es eine zentrale Rufnummer gibt. So erhalten wir im Falle einer Störung mit einem einzigen Telefonanruf Hilfe. Es gab Situationen, in denen wir Unterstützung brauchten und dabei hat das kooperative Support-Modell für FlexPod, das neben NetApp und Cisco auch VMware, Citrix und Red Hat umfasst, gut funktioniert. Nahezu alles wird jetzt in der FlexPod/Clustered Data ONTAP-Umgebung ausgeführt.

Abbildung 1) Clustered Data ONTAP Implementierung bei DuPage Medical Group

Quelle: NetApp, 2015

TOT: Wie haben Sie das Upgrade von 7-Mode auf Clustered Data ONTAP durchgeführt?

Tony Beaird: Als wir im Februar 2013 mit dem Umstieg begannen, hatten wir zwei IBM N-Series Storage-Systeme mit 7-Mode im Einsatz. (Bei der N-Series handelte es sich um NetApp Systeme, die über einen OEM-Vertrag vertrieben wurden.) Wir sind aber nicht nur von 7-Mode auf Clustered Data ONTAP umgestiegen, sondern haben gleichzeitig praktisch eine vollständige Migration unserer physischen Serverumgebung auf eine virtuelle Umgebung vorgenommen.

Bei der Storage-Migration haben wir mit unserem Partner Meridian IT zusammengearbeitet. Meridian IT hat uns eine DTA2800 zur Verfügung gestellt, mit der wir die Migration der Daten aus unserer alten SAN-Umgebung durchführen konnten. Da wir im Zuge des Umstiegs viele Systeme neu eingerichtet haben – neue Exchange Server, neue SQL Server und so weiter –, mussten wir häufig nur die Daten verschieben, sobald die neue Applikationsumgebung bereit war.

Der gesamte Umstieg nahm bei uns zehn Monate in Anspruch – das ist meiner Meinung nach eine kurze Zeit. Viele konnten es nicht fassen, wie wir das so schnell geschafft haben. Es gab ein paar schmerzhafte Momente, aber das lag nicht etwa daran, dass der Storage-Umstieg schwierig war, sondern vielmehr daran, dass wir viele komplizierte Systeme besitzen.

TOT: Welche Vorteile bringt diese Lösung für Sie?

Tony Beaird: Sie hat uns eine Vielzahl von Vorteilen in den Bereichen Flexibilität, Hochverfügbarkeit, Einfachheit des Managements, Return on Investment (ROI) und Benutzerfreundlichkeit gebracht.

Flexibilität. Ein entscheidender Vorteil, den uns diese Lösung bringt, ist die Flexibilität hinsichtlich der Integration neuer Übernahmen. DMG führt in der Regel mehrere Übernahmen pro Jahr durch. Mit unserer FlexPod/Clustered Data ONTAP Umgebung können wir mit minimalen Auswirkungen auf vorhandene Betriebsabläufe zusätzliche Server hochfahren und neue Benutzer einbinden.

Die Umgebung ermöglicht eine einfache Skalierung. Wenn wir wachsen, können wir je nach Bedarf Computing-Kapazität hinzufügen und unseren Storage durch zusätzliche Kapazität vertikal oder durch zusätzliche Nodes horizontal skalieren. Kürzlich haben wir alle unsere FlexPods um 87 TB erweitert, um zusätzlichen Speicherplatz für die Archivierung von PACS-Bilddaten bereitzustellen. Mit DataMotion für Volumes konnten wir eine Neuzuordnung des Speicherplatzes vornehmen und Daten verschieben, ohne dass die Endbenutzer zu irgendeinem Zeitpunkt eine Veränderung wahrgenommen haben.

Hochverfügbarkeit (HA). Unser Führungsteam hat uns den Auftrag gegeben, so weit als möglich Hochverfügbarkeit bereitzustellen. Wir nutzen für unsere Datacenter in der Regel eine Aktiv/Aktiv-Konfiguration, ohne die Kosten einer vollständigen Aktiv/Aktiv-Konfiguration tragen zu müssen. Für die Datenreplikation zwischen Datacentern verwenden wir SnapMirror und können auf diese Weise beide Standorte auf dem neuesten Stand halten. Jedes Datacenter wird mit einer Last von 50 % betrieben, sodass im Falle eines Ausfalls die gesamte Last vom zweiten Datacenter übernommen werden kann. Wir hatten letztes Jahr ein DR-Szenario, bei dem das Unternehmen innerhalb von wenigen Minuten den Betrieb wieder voll aufnehmen konnte. Kein Vergleich zu unserer Aufstellung vor zwei Jahren.

Einfaches Management. Da die Virtualisierung bei uns jetzt fast 100 % erreicht hat und die Integration zwischen VMware und NetApp so eng ist, können wir sehr viele NetApp Prozesse über vCenter erledigen – das Anpassen der Größe, Verschieben von Volumes, Planen von Snapshot Kopien und Ähnliches. Die Arbeitsumgebung ist jetzt viel einfacher und flexibler.

Die Verwaltung von Servern und Storage kann ich mit nur zwei Vollzeitbeschäftigen bewältigen. Wenn das Team beschäftigt ist oder jemand Urlaub hat, kann ich selbst einspringen und die Aufgaben erledigen, auch wenn ich nicht mehr täglich in diese Arbeiten involviert bin.

Return On Investment (ROI). Der Übergang von der physischen zur virtuellen Umgebung hat einen überragenden Return on Investment geliefert. In den vergangenen zweieinhalb Jahren haben wir alleine bei der Anschaffung von Servern 600.000 bis 800.000 US-Dollar gespart. Eine Vergrößerung unseres Datacenters war nicht nötig, die dadurch entstandenen Einsparungen sind jedoch schwer zu beziffern. Wir benötigen jetzt sogar weniger Stellfläche. Aus administrativer Sicht kann mein Team mehr leisten, da die Infrastruktur übersichtlicher und benutzerfreundlicher ist. Unsere IT wächst schneller als die Zahl unserer IT-Mitarbeiter.

Benutzerfreundlichkeit. Aus der Perspektive des Benutzers ist die neue Umgebung wesentlich schneller und zuverlässiger als früher. Die Citrix Anmeldezeiten sanken von mindestens einer Minute (im schlimmsten Fall) auf 15 bis 20 Sekunden. Wir können einen Server innerhalb von Stunden provisionieren. Bessere Performance, höhere Verfügbarkeit und größere Flexibilität sind gleichbedeutend mit einer größeren Zufriedenheit bei den Benutzern.

TOT: Welchen Rat würden Sie IT-Teams geben, die die Verwendung von Clustered Data ONTAP in Erwägung ziehen?

Tony Beaird: Wenn Sie einen Umstieg auf Clustered Data ONTAP erwägen, geben Sie lieber Gas, aber planen Sie alles gut. Wenn Sie von Anfang an alles richtig machen, sind auch die Vorteile für Sie weitaus größer.

Was FlexPod betrifft: Als ich hier angefangen habe, hatten wir ungefähr 200 Server. Jetzt nutzen wir zwischen 800 und 1.000 Server. Die Umgebung ist nahezu unbegrenzt skalierbar. Da VMware, Cisco und NetApp unabhängig voneinander und dennoch zusammen arbeiten, kann ich in jede Dimension skalieren. Meines Wissens gibt es nichts Vergleichbares auf dem Markt.

Wenn Sie Näheres über die DuPage Medical Group erfahren möchten, lesen Sie die NetApp Kundenreferenz DuPage Medical Group verbessert mit NetApp Clustered Data ONTAP die Patientenversorgung durch Rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit.

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Mai 2015

Entdecken

Treffen Sie Vertreter der DuPage Medical Group auf der HIMSS 2015.

Für NetApp wird es auf der Healthcare Information and Management Systems Society (HIMSS)-Konferenz und -Messe in Chicago, im US-Bundesstaat Illinois, vom 12. bis 16. April 2015 auch dieses Jahr wieder spannend. Sie haben dort die Möglichkeit, auf dem HIMSS-Messegelände Datenmanagement-Technologien im Einsatz zu erleben.

Besuchen Sie NetApp am Stand Nr. 3612. Vertreter der DuPage Medical Group werden an unserem Stand erläutern, wie sie die NetApp Technologie nutzen:

  • Dienstag, 14. April um 15:00 Uhr
  • Mittwoch, 15. April um 11:00, 12:00 und 13:00 Uhr

Wir freuen uns darauf, Sie auf der
HIMSS 2015 zu sehen!

Wichtige Applikationen im Gesundheitswesen

Es gibt mehrere speicherintensive Applikationen, die im Gesundheitswesen zum Einsatz kommen:

  • VDI (Virtual Desktop Infrastructure).
    VDI ist im klinischen Einsatz wichtig, um die Anforderungen einer mobilen Belegschaft zu erfüllen und den Schutz von Patientendaten sicherzustellen.
  • EMR (elektronische Patientenakten).
    Medizinische Einrichtungen in aller Welt setzen auf EMR-Systeme, um den Zugriff auf wichtige Patientendaten zu ermöglichen und die Qualität der Versorgung zu verbessern.
  • PACS (Picture Archiving and Communications Systems).
    Radiologische Untersuchungen werden immer üblicher. Da die Dateien immer größer werden, wachsen auch die Datenmengen. Aufgrund von gesetzlichen Vorgaben und der Notwendigkeit einer Patientenversorgung über lange Zeiträume hinweg müssen Einrichtungen des Gesundheitswesens sowohl EMR- als auch PACS-Daten für beinahe unbegrenzte Zeit speichern.
Weitere Informationen zu Clustered Data ONTAP

Sie kennen Clustered Data ONTAP noch nicht? Die folgenden, bereits erschienenen Tech OnTap Artikel bringen Sie auf den neuesten Stand.

Verbessern Sie Ihre Epic EHR-Implementierung
mit NetApp.

Dienstleister im Gesundheitswesen müssen ihre Investitionen in elektronische Patientendatensysteme (EHR-Systeme) optimieren. Als geschäftskritische Applikation umfasst die EHR-Lösung der branchenführenden Epic Systems Corporation strenge Anforderungen an die Server- und Storage-Infrastruktur im Hinblick auf die Verfügbarkeit, die Performance und die Datensicherung.

 
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