John Woodall ist Vice President of Engineering bei Integrated Archive Systems (IAS) in Palo Alto, Kalifornien, und aus Sicht von NetApp ein Daten-Visionär. Der Daten-Visionär spielt in der heutigen, auf Daten fokussierten Welt eine entscheidende Rolle in Unternehmen, die wachsen wollen.

Woodall vergleicht Daten-Visionäre mit einem Bildhauer. „Sie erkennen, welches Potenzial sich in einem Marmorblock verbirgt, und sind in der Lage, eine Skulptur entstehen zu lassen“, sagt Woodall.

1. Daten-Visionäre definieren zunächst die geschäftlichen Herausforderungen

Unabhängig von der Technologie muss jedes Unternehmen die finanzielle Verantwortung tragen, Mehrwert für die Aktionäre erzielen und seinen Kunden letztlich praxistaugliche Lösungen anbieten.

Genau deshalb seien Daten-Visionäre die Experten, wenn es darum geht, das reibungslose Zusammenspiel von Geschäftsanforderungen und Technologie sicherzustellen, so Woodall. Technologie, egal wie großartig, dürfe die Rentabilität des Geschäfts nicht einschränken.

„Wir möchten Unternehmen bei dem Sprung zu einem neuen Ansatz helfen, ohne mit der Basis zu brechen, auf der sie ihr Geschäft aufgebaut haben“, sagt Woodall.

2. Daten-Visionäre schöpfen die Vorteile existierender Applikationen voll aus

Die digitale Wirtschaft stellt die meisten Unternehmen vor zwei Herausforderungen:

Zum einen können sie es sich nicht leisten, ihre existierenden Applikationen abzuschaffen, auf denen ihr Geschäft aufgebaut ist.

Zum anderen unterliegen sie dem großen Druck, schnell neue Wege zur Gewinnerzielung zu erschließen und ihr Wachstum voranzutreiben.

Deshalb müssen Unternehmen die Kompatibilität von älteren Applikationen sicherstellen, um von den Tools, Techniken und Cloud-basierten Architekturen der Zukunft zu profitieren.

„Bei der Umsetzung der digitalen Transformation kann ein Partner helfen, aus bestehender Technologie zu schöpfen, die den Erfolg bis heute ermöglicht hat, und den Blick nach vorne zu lenken, um damit neue Wege zu beschreiten“, so Woodall.

3. Daten-Visionäre sind Wegbereiter für die Hybrid Cloud

Wenn ein Unternehmen ein bestimmtes Geschäftsproblem lösen möchte, muss die passende Technologie gesucht werden. Daten-fokussierte Unternehmen erzielen die größte Flexibilität und Kontrolle mit einer Hybrid Cloud.

Vor der Anschaffung einer Hybrid-Cloud-Lösung empfiehlt Woodall, zuallererst drei Fragen zu beantworten:

  • Wie nutze ich meine Daten?
  • Will ich meine Daten lokal speichern?
  • Ist Speicherung der Daten in der Cloud eine Option?

„Letztendlich läuft es wohl auf ein Hybrid-Cloud-Modell hinaus“, meint Woodall. „Die wesentliche Voraussetzung und Grundlage für ein hybrides Modell besteht darin, gezielt Kostenkontrolle zu betreiben und sich die Flexibilität zunutze zu machen. “

Er fügt hinzu, dass Unternehmen ohne Open-Source-Tools Gefahr liefen, mit der digitalen Wirtschaft nicht Schritt halten zu können.

Fällt letztlich die Entscheidung auf die Hybrid Cloud, sollten zunächst Open-Source-Lösungen in die engere Auswahl genommen werden. Open-Source-Communitys haben nämlich meistens eine höhere Innovationsgeschwindigkeit und -rate als andere Anbieter.

4. Daten-Visionäre setzen künstliche Intelligenz geschickt ein

Künstliche Intelligenz (AI) ist derzeit eines der wohl meistdiskutierten Themen.

Daten-Visionäre gehen strategisch vor, um sich aus den gesammelten Geschäftsdaten ein Gesamtbild zu machen, und wissen sehr genau, wie man aus Daten verwertbare Informationen gewinnt.

Sie können auch beurteilen, ob ein Datenanalyst hinzugezogen werden sollte.

Es komme ganz darauf an, ob ein Unternehmen den Durchblick bei seinen Daten hat, so Woodall.

5. Daten-Visionäre sind erstklassige Analysten

Jedem guten KI-Programm liegen leistungsfähige Analysefunktionen zugrunde. Um einer Maschine das Denken beizubringen, beginnt man mit sehr einfachen Fallbeispielen.

Das gleiche grundlegende Wechselspiel bestehe zwischen dem Datenmanagement und Analysen beziehungsweise künstlicher Intelligenz, so Woodall.

Für ihn ist konsistentes Datenmanagement das A und O für alle Analyseszenarien, da die Daten oder die Ergebnisse derselben Daten später mit hoher Wahrscheinlichkeit in diversen KI- oder Analyseplattformen genutzt werden sollen.

John Woodall ist Vice President of Engineering bei Integrated Archive Systems (IAS) in Palo Alto, Kalifornien. Er leitet den Bereich Produktstrategie-, Portfolio- und technische Entwicklung von IAS und unterstützt Unternehmen, neue, innovative Lösungen für Cloud- und On-Premises-IT zu entwerfen.

Weitere Informationen, um die Hybrid Cloud souverän zu meistern