NetApp unterstützt Energiesparen im Datacenter mit effizientem Datenmanagement

Grasbrunn bei München, 23. März 2007 - Der Energieverbrauch von Datacentern wurde in kürzester Zeit ein Top-Thema in der Wirtschaft. Laut einer unter NetApp Kunden durchgeführten Umfrage befassen sich 59 Prozent ernsthaft mit dem Thema Energiesparen, 46 Prozent investieren bereits. Network Appliance stellt jetzt einen Plan zur Implementierung von Techniken des Datenmanagements mit dem Ziel des Energiesparens im Datacenter vor.

"Immer mehr Kunden sind mit ihrem Datacenter physikalisch gesehen am Limit. Stromleistung, Quadratmeter und Klimatisierung sind nicht mehr erweiterbar", sagt Chris Bennett, NetApp Vice President Core Systems. "Energieverbrauch ist vor allem im Server-Umfeld ein großes Thema. Kunden nehmen jedoch verstärkt auch andere Stromfresser im Datacenter ins Visier, und dazu zählt auch der Storage. Wenn es stärker darum gehen würde, mit weniger Platten mehr Leistung zu erzielen und generell stromsparende Platten mit mehr Kapazität einzusetzen, ließe sich unserer Meinung nach der Energieverbrauch drastisch senken."

Explosives Datenwachstum ist in den meisten Datacentern Fakt und für IT-Manager ein echtes Thema. Lange war die einfachste Lösung der Ausbau der Systeme mit mehr Platten. Eine schlechte Auslastungsbilanz war die Folge. Mit steigender Speicherdichte steigt auch der Bedarf für Strom und Klimatisierung. Insgesamt schlägt sich dieses Vorgehen nur in der Stromrechnung nieder und bringt viele Datacenter bei Fläche, Strom und Klima an das Kapazitätslimit.

Zudem schaffen es viele Energiespartechnologien nicht, die Ursache des Energieanstiegs anzugehen, sondern konzentrieren sich häufig auf das Senken der Gesamtenergiekosten. NetApp dagegen setzt an der Wurzel an: Das Unternehmen bietet Lösungen, die ungenutzte Speicherkapazität reduzieren und vorhandene Speicherressourcen besser auslasten. NetApp Technologie sorgt für weniger Maschinen und Platten im Datacenter, senkt den Flächenverbrauch und erhöht die Speicherauslastung. Dieser Ansatz verhilft nicht nur der IT-Abteilung zu einer höheren Energieeffizienz, sondern reduziert auch die Komplexität und Kosten der Infrastruktur und verbessert die Anpassung an neue Geschäftsanforderungen.

"Um den Energieverbrauch zu senken, mussten wir die IT-Infrastruktur verändern ohne die Reaktionszeit und Hochverfügbarkeit für unsere 15.000 internationalen Kunden zu ändern", sagt NetApp Kunde Phil Nail, Gründer und CTO von AISO.Net. Der Web Service Provider AISO.Net ist als erstes und einziges öffentliches Datacenter Mitglied des U.S. Green Building Council. "Unser Bedarf war zunächst Redundanz für das Backup. Zusätzlich suchten wir eine ausbaufähige Lösung, ohne unseren Bestand an 100 Servern und Storage-Systemen aufzustocken und ohne die Strom- und Klimaleistung zu erhöhen."

"Die neu gestaltete Infrastruktur mit Produkten von IBM, NetApp und VMware erfüllte die AISO.Net Richtwerte für Energieverbrauch, Systemredundanz und Skalierbarkeit", sagt Chris Lusk, Vice President Open Systems and Storage bei NetApp Star-Partner Sirius Computer Solutions. "Wir konnten den Flächenverbrauch so reduzieren, dass der Gesamtenergieverbrauch drastisch schrumpfte. NetApp und die NetApp Snapshot Technologie waren hinsichtlich der Redundanz entscheidend."

"Die NetApp Snapshot Technologie schafft mehr mit wenig Aufwand. Eine einzige Datenkopie lässt sich mehrfach verwenden, und der Backup-Speicher kann auch der Compliance und dem asynchronen Disaster Recovery dienen", ergänzt Nail. "Mit unzähligen Kopien von Datendateien, die enorm viel Speicher verbrauchten, ist jetzt Schluss. Die Abhängigkeit von Spezialspeichern und ihrem Strombedarf sank dramatisch. Beim Stromverbrauch sparen wir schätzungsweise 80 Prozent."

NetApp IT senkt Flächenverbrauch; Stromkosten extrem reduziert
NetApp konsolidierte 2006 den Storage im eigenen Haus und nutzte dafür Data ONTAP 7G und FlexVol Technologie. Niedrige Speicherauslastung und wachsende Einschränkungen bei Platz, Klimatisierung und Energie waren Herausforderungen. Um die Performance der Applikation zu verbessern, waren der NetApp Storage-Infrastruktur kontinuierlich Laufwerke hinzugefügt worden. Das Ergebnis war ungenutzte Kapazität bei einer Gesamtspeicherauslastung pro Volume von unter 40 Prozent. NetApp IT benötigte zudem Extra-Strom für die Klimatisierung der 50 Storage-Systeme, die insgesamt bis zu 329kW verbrauchten.

Die Chance, signifikante Verbesserungen zu erreichen, war hoch. Die Daten wurden auf 10 der aktuellsten Speichersysteme mit Data ONTAP 7G konsolidiert. NetApp FlexVol Technologie erhöht die Betriebsflexibilität für neue Geschäftsanforderungen, da sie das Hinzufügen neuer Volumes ebenso wie das Vergrößern oder Verkleinern bestehender Volumes vereinfacht. Diese Flexibilität verringerte auch die Kosten bei einer gestiegenen Speicherauslastung von unter 40 auf im Schnitt 60 Prozent.

NetApp konnte die Storage-Fläche von 25 auf 6 Racks verringern. 94 Tonnen klimatisierte Luft erübrigten sich und senkten die Stromkosten um nahezu 60.000 US-Dollar pro Jahr. Zusätzlich profitierte NetApp IT von weniger Komplexität, da das Datenmanagement vereinfacht, das Risiko nicht verfügbarer Daten gesenkt und mehr Flexibilität für künftige IT-Anforderungen erreicht wurde. Dazu Chris Bennett: "Unsere IT-Abteilung hat dieselben Herausforderungen wie unsere Kunden. Die Konsolidierung des Storage packt das Thema Energieverbrauch an der Wurzel, vereinfacht das Datenmanagement und schöpft die Möglichkeiten einer Storage-Infrastruktur aus."

Mehr zu NetApp Technologielösungen und Energiesparansätzen:

Ein Podcast mit Chris Bennett, NetApp Vice President Core Systems, zum Thema Energieverbrauch ist bei den NetApp TechTalk Online Events verfügbar: http://communicate.netapp.com/forms/verify?seminarID=2007080701POD (Englisch)

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