Network Appliance kämpft für King Arthur

Grasbrunn bei München, 16. August 2004 -- Auch "König Arthur" wird erst durch zahlreiche visuelle Effekte in 2D und 3D ein richtiger Actionfilm. An die 500 Effekte verarbeitete der britische Post-Production-Spezialist Cinesite in dem in Irland gedrehten Streifen. Die bisherige Server- und Storage-Infrastuktur, die mit der digitalen Nachbearbeitung von Harry Potter und der Gefangene von Askaban noch problemlos zu Rande kam, stieß hier jedoch an ihre Grenzen. Da "König Arthur" schneller als geplant fertig werden musste und andere Aufträge parallel liefen, setzte Cinesite von Network Appliance insgesamt 14 Terabyte Datenspeicher und ein NetCache System ein. Damit hatte Cinesite die nötige Kapazität und Performance zur Verfügung, um sämtliche Effekte fristgerecht umzusetzen.

"Die IT-Unterstützung für Künstler und ihre Render-Farmen unterscheidet sich danach, ob sie in 2D oder 3D arbeiten", erklärt Peter Robertshaw, Technical Services Manager bei Cinesite. "Network Appliance hat für beide Gruppen eine passende Lösung aus Storage und Cache-Speicher bereitgestellt. Deren Leistungskraft resultierten in einer Vervierfachung des Datendurchsatzes und in einer immensen Zeitersparnis. Ohne NetApp hätten wir unsere Arbeit an diesem Film nicht fertigstellen können."

Ursprünglich hatte Cinesite im Dezember 2003 sechs Terabyte NetApp Storage für das 2D-Team gekauft. Die bisherige Lösung aus Linux- und Irix-Servern konnte weder die Leistung noch die Geschwindigkeit erreichen, die für die 2D-Arbeit an King Arthur erforderlich war. Speziell beim so genannten Compositing werden beliebig viele Lagen Computeranimationen, Zeichnungen, Bilder oder Text zu einem Einzelbild kombiniert. Jedes Einzelbild hat zirka 12,5 Megabyte und jede Sekunde Film basiert auf 24 davon - damit wird klar, wie groß der Speicherbedarf für einen Kinofilm ist. Bereits im Februar 2004 wurde das System auf 14 Terabyte erweitert. Zu Spitzenzeiten arbeiteten fast 50 2D-Künstler an diesem Film.

Zur Unterstützung des 3D-Teams setzte Peter Robertshaw ein NetCache System von NetApp ein. NetCaches dienen als schneller Cache-Speicher, der einem Server - in diesem Fall eine Linux-Box - vorgeschaltet ist. Sie bedienen bereits schon einmal angefragte Daten direkt aus ihrem Cache und nicht vom Server. Die Trickkünstler haben so wesentlich schneller Zugang zu den 3D-Bildern und können fertige Sequenzen schneller zur Fertigstellung an die Render-Farm schicken.

Die jüngste Verfilmung des Stoffes rund um König Artus, Königin Guinevere und die Ritter der Tafelrunde startet bundesweit am 19. August in den Kinos.

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