Mehr Memory-Bandbreite und CPU-Leistung: RDMA-Konsortium gegründet

Grasbrunn bei München, 20. Juni 2002 -- Adaptec, Broadcom, HP, IBM, Intel, Microsoft und Network Appliance melden die Gründung des Remote Direct Memory Access (RDMA) Konsortiums. Die unabhängige Gruppierung wird die nötigen architektonischen Spezifikationen entwickeln, die für die Implementierung von Produkten, die RDMA über TCP/IP-Netzwerke wie Ethernet bereitstellen, erforderlich sind. Diese Spezifikationen werden dem steigenden Bedarf an Netzwerk-Bandbreite und -Geschwindigkeit Rechnung tragen, der mittlerweile schneller wächst als die Verarbeitungsleistung und Speicherbandbreite der Rechnerknoten, die Datenverkehr im Netzwerk verarbeiten.

RDMA über TCP/IP legt die interoperablen Spezifikationen für die Unterstützung von RDMA-Funktionen über Standard-TCP/IP-Netzwerke fest. Die Aufgabe des RDMA-Konsortiums ist die Erstellung von Spezifikationen für eine komplette RDMA-Lösung, die sich aus RDMA, DDP (Direct Data Placement) und Rahmenprotokollen über TCP/IP zusammensetzt. Die Mitglieder des Konsortiums sollen in der zweiten Hälfte 2002 Version 1.0 der architektonischen Spezifikationen fertig stellen und wollen 2003 oder 2004 die Implementierung von Produkten unterstützen.

RDMA-Technologie ermöglicht die direkte Informationsübertragung von einem Computer in den Speicher eines zweiten bei minimaler Belastung der Speicherbus-Bandbreite und ohne zusätzlichen CPU-Aufwand. Die Speicherschutz-Semantik bleibt erhalten. So entfallen die für die Kommunikation über TCP/IP typischen Kopieroperationen, die CPU- und Speicherressourcen erheblich belasten und die Latenzzeiten erhöhen. RDMA beschleunigt die Kommunikation deutlich.

Das RDMA-Konsortium ist ein offenes Industrieforum, das die Beteiligung weiterer Technologie-Unternehmen an der Entwicklung der neuen Spezifikationen anregt. Weitere Informationen einschließlich Anmeldeverfahren stehen unter www.rdmaconsortium.org zur Verfügung. Das RDMA Konsortium ergänzt die Tätigkeit der Internet Engineering Task Force (IETF) und wird die erarbeiteten Entwürfe mit den entsprechenden IETF-Gremien abstimmen.

Network Appliance (Nasdaq: NTAP) bietet seit 1992 Datenmanagement-Lösungen und ist heute mit Hauptsitz in Sunnyvale, Kalifornien, führender Hersteller für Network Attached Storage und Content Delivery. Das Konzept der "Network Appliance" entspricht dem Trend zu dedizierten, auf eine Funktion spezialisierten Produkten. Die Storage- und Content-Delivery-Plattformen - Filer und NetCache Appliances - bilden zusammen mit Content Distribution und Reporting Software die Center-to-Edge Strategie für schnelles, einfaches und zuverlässiges Daten-Management vom Rechenzentrum bis an den entferntesten Punkt eines Netzwerks. www-de.netapp.com

Das RDMA-Konsortium ist ein offenes Industrieforum, das es sich zum Ziel gesetzt hat, architektonische Spezifikationen für die Implementierung von Produkten, die RDMA-Technologie über TCP/IP bieten, zu entwickeln. Informationen zur Mitgliederschaft, Kontaktdaten der Gründungsunternehmen sowie weitere Materialien des RDMA-Konsortiums sind unter www.rdmaconsortium.org zu finden.

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