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Die fünf wichtigsten Hyper-V Best PracticesDie Microsoft Hyper-V Virtualisierungstechnologie ist seit über einem Jahr auf dem Markt. In verschiedenen Artikeln von Tech OnTap wurde der Einsatz von Hyper-V mit NetApp Technologie bereits vorgestellt. Unter anderem wurde ein Überblick und eine Kundenreferenz veröffentlicht. NetApp war an zahlreichen Implementierungen von Hyper-V beteiligt und hat dafür eine detaillierte Sammlung an Best Practices. Tech OnTap bat mich, die fünf wichtigsten Best Practices für Hyper-V mit NetApp vorzustellen und dabei ein besonderes Augenmerk auf das vor kurzem veröffentlichte Hyper-V Server 2008 R2 zu legen.
Alle Details hierzu sowie weitere Informationen finden Sie unter NetApp Storage Best Practices zur Microsoft Virtualisierung, wo jetzt auch Hyper-V R2 Bezug genommen wird. BP 1: Netzwerkkonfiguration in Hyper-V UmgebungenIm Hinblick auf die Netzwerkkonfiguration gibt es zwei wichtige Best Practices:
Physische Netzwerkadapter. Wurden nicht genügend Netzwerkverbindungen konfiguriert, kann dies den Anschein erwecken, als hätten Sie ein Storage-Problem, insbesondere bei der Verwendung von iSCSI. Bei kleineren Umgebungen sind mindestens zwei oder drei Netzwerkadapter erforderlich, während bei größeren Umgebungen mindestens vier oder fünf erforderlich sind. Möglicherweise benötigen Sie deutlich mehr. Hier die Gründe dafür:
Die folgenden Tabellen sind Ihnen bei der Auswahl der richtigen Anzahl an physischen Adaptern behilflich. Tabelle 1) Standalone Hyper-V Server
Tabelle 2) Clustered Hyper-V Server
Tabelle 3) Clustered Hyper-V Server mit Live-Migration
Tabelle 4) Clustered Hyper-V Server mit Live-Migration und CSV
Neue Netzwerkfunktionen. Windows Server 2008 R2 unterstützt eine Reihe neuer Netzwerkfunktionen. NetApp empfiehlt, diese Funktionen auf Ihren Hyper-V Servern zu konfigurieren und soweit wie möglich von ihnen zu profitieren. Möglicherweise werden nicht alle oder keine dieser Funktionen von Ihrem Server und Ihrer Netzwerk-Hardware unterstützt. (Einzelheiten hierzu finden Sie in der Randleiste.) BP 2: Auswahl der korrekten iGroup und des korrekten LUN-ProtokolltypsWenn Sie eine NetApp LUN für die Verwendung mit Hyper-V bereitstellen, müssen Sie bestimmte Initiatorgruppen (iGroups) und den korrekten LUN-Typ angeben. Durch falsche Einstellungen kann die Implementierung erschwert und die Performance beeinträchtigt werden. Initiatorgruppen. FCP- und iSCSI-Storage müssen maskiert werden, damit eine Verbindung mit dem entsprechenden Hyper-V Server und den Virtual Machines (VMs) hergestellt werden kann. Bei NetApp Storage wird die LUN-Maskierung von iGroups übernommen.
iGroups lassen sich einfacher mit NetApp SnapDrive verwenden. SnapDrive räumt mit allen Unklarheiten auf, da es erkennt, welches Betriebssystem Sie verwenden, und die Einstellung für Ihre iGroups entsprechend konfiguriert. LUN-Typen. Die Einstellung des LUN-Protokolltyps ist ausschlaggebend für das Layout der LUN auf Datenträgern. Es ist wichtig, den korrekten LUN-Typ anzugeben, um sicherzustellen, dass die LUN auf das vorhandene File-System ausgerichtet ist. (Im Folgenden Tipp finden Sie die Erklärung hierfür.) Dieses Problem ist nicht auf NetApp Storage beschränkt. Bei jedem Storage-Anbieter oder jeder Host-Plattform kann dieses Problem auftreten. Tipp: Der von Ihnen angegebene LUN-Typ ist abhängig von Ihrem Betriebssystem, der Betriebssystemversion, dem Festplattentyp und der Data ONTAP Version. Alle Informationen zu LUN-Typen für verschiedene Betriebssysteme finden Sie im Block Access Management-Leitfaden für Ihre Version von Data ONTAP. Die folgenden Tabellen sind Ihnen bei der Auswahl des korrekten LUN-Typs behilflich. Tabelle 5) LUN-Typen für die Verwendung mit Data ONTAP 7.3.1 und höher
Tabelle 6) LUN-Typen für die Verwendung mit Data ONTAP 7.2.5 bis 7.3.0
BP 3: Virtual Machine Disk AlignmentTipp: Dieser Tipp ist eng mit dem vorherigen verknüpft, da eine Nicht-Beachtung des vorherigen Tipps ebenfalls zu einer falschen Ausrichtung führt. Das Problem von Virtual Disk Alignment ist weder auf Hyper-V noch auf NetApp Storage beschränkt. Dieses Problem besteht in jeder virtuellen Umgebung auf jeder beliebigen Storage-Plattform. Dieses Problem tritt auf, da viele Gast-Betriebssysteme, einschließlich Windows 2000 und 2003 sowie verschiedene Linux-Versionen, standardmäßig bei Sektor 63 (logischer Block) mit der primären Partition beginnen. Diese Vorgehensweise hat falsch ausgerichtete File-Systeme zur Folge, da die Partition nicht an einer Blockgrenze beginnt. Dies führt dazu, dass von der Virtual Machine zwei Blöcke von der zugrundeliegenden LUN gelesen werden müssen, selbst wenn nur einer gelesen werden sollte. Dadurch wird die I/O-Last verdoppelt.
Abbildung 1) Falsche Ausrichtung der virtuellen Festplatte Die Situation ist noch komplizierter, wenn Virtual Machines innerhalb von Hyper-V Servern als Dateien gemanagt werden, da so eine weitere Ebene eingeführt wird, die ordnungsgemäß ausgerichtet werden muss. Daher ist die Auswahl des LUN-Typs so wichtig.
Der Best Practices Guide enthält alle Vorgehensweisen zur Identifizierung und Behebung von Ausrichtungsproblemen. BP 4: Verwendung von Cluster Shared VolumesCluster Shared Volumes stellen eine völlig neue Funktion von Hyper-V R2 dar. Wenn Sie mit VMware vertraut sind, können Sie sich CSV als eine Art VMFS vorstellen (obwohl es erhebliche Unterschiede gibt). Ein CSV ist eine „Festplatte“, die mit einer übergeordneten Hyper-V Partition verbunden ist und von mehreren Hyper-V Server Nodes verwendet wird. Sie wird als Teil des Windows Failover Cluster konfiguriert. Ein CSV kann nur von gemeinsam genutztem Storage erstellt werden, wie beispielsweise von einer in einem NetApp Storage-System bereitgestellten LUN. Alle Hyper-V Server Nodes im Failover Cluster müssen mit einem gemeinsam genutzten Storage verbunden sein. CSVs bietet viele Vorteile, darunter folgende:
Dank der dynamischen I/O-Weiterleitung von CSV können Storage und Netzwerk-I/O innerhalb eines Failover Clusters selbst dann weitergeleitet werden, wenn der primäre Pfad unterbrochen ist. Die folgenden Empfehlungen gelten insbesondere für die Verwendung von CSVs und sollen die Auswirkungen auf die I/O-Weiterleitung minimieren:
Der Best Practices Guide enthält weitere Best Practices, die sich speziell mit Backup und VM Provisioning mit CSVs befassen. BP 5: NetApp Storage Software und ToolsNetApp bietet Storage Software und eine Reihe verschiedener Tools, die die Vorgänge in einer Hyper-V Umgebung vereinfachen können. Mit der Veröffentlichung von Hyper-V R2 haben sich die Mindestanforderungen für viele Software-Elemente verändert:
Die neuesten Informationen zu unterstützten Software-Versionen finden Sie in der NetApp Interoperabilitätsmatrix. (Sie benötigen ein NOW Konto (NetApp on the Web), um auf diese Ressource zuzugreifen.) SchlussfolgerungWenn Sie die von mir hier aufgezeigten Best Practices beachten, können Sie die meisten Stolperfallen bei der Konfiguration von Hyper-V Umgebungen vermeiden. Alle Details zu diesen Verfahren sowie viele weitere Informationen finden Sie im Hyper-V Best Practices Guide und Hyper-V Implementierungshandbuch. Ihre Meinung zu Hyper-V?Stellen Sie Fragen, tauschen Sie Ideen aus und teilen Sie Ihre Meinung mit der NetApp Community! |
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