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Fallstudie: PeakColo beschleunigt Cloud mit Data ONTAP 8 Cluster-Mode
Luke Norris
Gründer, CEO und Chief Architect von PeakColo

PeakColo ist auf einsatzbereite Cloud-Infrastrukturen spezialisiert, die speziell auf Wiederverkäufer (VARs) und Anbieter von Managed Services (MSPs) zugeschnitten sind. Zu unseren Kunden gehören branchenführende Unternehmen wie Sayers, BitRefinery, Data Fortress, Parsec Data Management und Lewan.

Mit unserer erstklassigen WhiteCloud-IaaS (Infrastruktur als Service) ermöglichen wir VARs und MSPs, sich innerhalb von einigen Stunden ohne die üblicherweise erforderlichen Vorabinvestitionen als VMware vCloud Services Provider mit offizieller Markenbezeichnung auf dem Markt zu etablieren.

In den vergangenen drei Jahren ist unser Unternehmen jährlich um 100 % gewachsen. Grund für dieses Wachstum ist die besondere Attraktivität unserer Services für Kunden, die auf der fantastischen Performance und Verfügbarkeit sowie den herausragenden Funktionen beruht, die wir bieten.

NetApp Data ONTAP 8 Cluster-Mode bietet uns als Grundlage für unsere Infrastruktur die folgenden Vorteile:

  • Bereitstellung einer Storage Performance von Tausenden IOPS im Terabyte- und Petabyte-Bereich
  • SLAs für 100 % Verfügbarkeit
  • Bereitstellung von fortschrittlichen Funktionen wie Deduplizierung, Komprimierung, Thin Provisioning und Replizierung
  • Erstellung einer sicheren mandantenfähigen Umgebung

In diesem Artikel werde ich erläutern, wie wir eine flexible IT-Infrastruktur mit Computing-, Netzwerk- und Storage-Funktionen für unsere spezifischen Herausforderungen entwickelt haben, und näher auf die entscheidenden Vorteile dieser Infrastruktur für unsere Kunden und für uns eingehen. Außerdem werde ich mich mit neuen Technologien wie Flash Pool, Infinite Volume und Parallel Network File System (pNFS) beschäftigen, die wir Ihnen demnächst zur Verfügung stellen. Sie werden feststellen, dass Sie von den gleichen Technologien profitieren können, die wir verwenden, unabhängig davon, ob Sie sie in Ihren Datacentern implementieren oder in der Cloud einsetzen.

Herausforderungen der Infrastruktur

Bei herkömmlichen IT-Infrastrukturen ist die Planung von Ausfallzeiten für Hardware-Wartungsarbeiten äußerst schwierig. Wenn Hunderte von Mandanten dieselbe Infrastruktur nutzen, wird dieses Unterfangen ganz und gar unmöglich. Unsere ersten beiden Infrastrukturen, d. h. vor der Einführung von NetApp und insbesondere Data ONTAP 8, beruhten auf rein physischen SAN-Systemen. Auch wenn wir mehrere Storage-Systeme im Einsatz hatten, führte ein Problem auf einem bestimmten Storage-System, für das Wartungsarbeiten erforderlich waren, unweigerlich dazu, dass mehrere Kunden davon betroffen waren. Dadurch war die Einhaltung eines SLA für 100 % Verfügbarkeit nicht möglich.

Wenn ein Kunde beispielsweise 0,5 PB oder 1 PB mehr Storage haben wollte, gab es für uns keine Möglichkeit den Storage bereitzustellen, ohne den laufenden Betrieb des Kunden zu unterbrechen.

Außerdem hatten wir nur sehr beschränkte Möglichkeiten, ein SAN zur gemeinsamen Nutzung für mehrere Kunden bereitzustellen. Das Protokoll unserer Wahl war iSCSI, aber wir konnten keine sichere Mandantenfähigkeit bieten. Wir mussten den Zugriff auf physische Hosts steuern, wodurch unser Service-Angebot eingeschränkt war und wir unseren Reseller-Partnern nur einen begrenzten Mehrwert bieten konnten. Diese mussten jedoch in der Lage sein, ihren Kunden Mandantenfähigkeit und Compliance für Vorschriften wie HIPAA und Standards wie PCI zu bieten.

Schließlich gehört auch eine gewisse Unvorhersehbarkeit zu unserem täglichen Geschäft, da die Anforderungen der verschiedenen Workloads in unserer Infrastruktur nur begrenzt transparent sind. Wir benötigten dringend eine Infrastruktur, die flexibel auf Bedarfsspitzen von verschiedenen Workloads, wie zum Beispiel Boot-Anstürme der virtuellen Desktop-Infrastruktur (VDI), reagieren konnte und einen Lastausgleich von Workloads bei längerfristigen Entwicklungen ermöglichte.

Design der Cloud-Architektur

Wir haben derzeit fünf Datacenter vom Typ II SSAE 16/SOC 1, vier davon befinden sich in den USA und eins in Großbritannien. Die obersten Prioritäten der Cloud-Architektur sind Bandbreite und Redundanz. Wichtige Komponenten:

  • komplexer Internetzugang für Performance und Zuverlässigkeit
  • Brocade CER und VDX Netzwerkkomponenten mit Betreiberniveau
  • Server auf Basis der Open Compute-Plattform
  • NetApp FAS3200 Storage-Systeme mit Data ONTAP 8.1.1 in Cluster-Mode

Überblick über die Architektur von PeakColo.

Abbildung 1) Überblick über die Architektur von PeakColo.

Netzwerk

Wir setzen in allen Datacentern auf einen komplexen Ansatz für unseren Internetzugang. Wir verteilen die Lasten zwischen 16 Internetbetreibern, um mehr Flexibilität zu ermöglichen, die Kosten zu senken und höchste Performance und Zuverlässigkeit zu bieten. In der Regel erzielen wir Latenzzeiten von 40 Millisekunden oder weniger in den USA (Festland).

Wir verwenden Brocade CER und VDX Netzwerkkomponenten mit Betreiberniveau in unseren Netz-werken:

  • Mithilfe von Brocade CER 1U Routern sind wir in der Lage, den Internetzugang auf drei oder vier Betreiber zu verteilen.
  • Brocade VDX Switches ermöglichen uns, unsere Netzwerke fortwährend zu erweitern, ohne uns Gedanken über die Einschränkungen älterer Spanning Tree Protocols machen zu müssen.

Cloud Provider stoßen aufgrund ihrer Anforderungen regelmäßig an die Grenzen von Hardware der Enterprise-Klasse. Wir haben uns für Brocade entschieden, da uns Brocade umfassende Modularität und Skalierbarkeit und einen Plan für die zukünftige Entwicklung bietet.

Die kürzlich erfolgte Übernahme von Nicira durch VMware unterstreicht die Rolle, die Software-definiertes Networking (SDN) mit großer Wahrscheinlichkeit in Zukunft spielen wird. Da Brocade ganz auf das OpenFlow Protokoll setzt, sind wir davon überzeugt, dass wir die Vorteile des SDN-Standards, an dessen Weiterentwicklung gearbeitet wird, optimal nutzen können.

PeakColo erweitert die SDN-Idee mit dem zum Patent angemeldeten Layer-2-Verfahren, durch das wir die Kundenressourcen von Ebene 2 mit unserer Cloud-Umgebung verknüpfen. Ein mögliches Anwen-dungsbeispiel hierfür sind Cloud-Implementierungen, bei denen ein Unternehmen seine vorhandene Firewall, AS400-, Legacy Storage- und Tape-Ressourcen oder andere physische Ressourcen beibehalten und gleichzeitig Cloud-Komponenten und Services von PeakColo nutzen möchte.

Ich bin auf unsere Netzwerktechnologien genauer in einem kürzlich durchgeführten Interview eingegangen.

Server

Im Server-Bereich verwenden wir unsere eigenen Open Compute-Plattform-Server, die jeweils mit zwei 10-GbE-Netzwerkkarten ausgestattet sind. Bei den Netzwerkkarten handelt es sich um aktiv-aktiv arbeitende Netzwerkkarten, die sowohl Benutzer- als auch Datenverkehr übertragen. Zum Zweck der Lastverteilung und der Beseitigung von Single Points of Failure setzen wir die Fabric-übergreifende Link Aggregation (LAG) ein. Insgesamt verfügen wir derzeit in unseren fünf Datacentern über 2.500 Server dieser Art.

Wir haben uns für Open Compute entschieden, da uns die Plattform ermöglicht, Server von unterschied-lichen Anbietern für unsere Beschaffungszyklen zu verwenden, sodass wir nicht von einem Anbieter abhängig sind. Wir kaufen unsere Server mit einer Reihe definierter identischer Komponenten, Teile und Treiber, und VMware ist bereits vorinstalliert. Open Compute-Plattformen werden von VMware und allen anderen Anbietern unterstützt. Deshalb können wir uns darauf verlassen, dass neu implementierte Server genauso funktionieren wie die bisherigen Server, ohne dass Überraschungen auf uns warten.

Storage

Als Storage-Lösung verwenden wir bei PeakColo ausschließlich die Systeme NetApp FAS3240 und NetApp FAS3270. Diese verwenden Data ONTAP 8 Cluster-Mode und sind in Clustern mit vier Nodes konfiguriert. Momentan verfügen wir über zwei implementierte NetApp Cluster und demnächst werden zwei weitere implementiert. Wenn Sie mit Cluster-Mode vertraut sind, finden Sie einen ausführlicheren Artikel dazu in der Tech OnTap Ausgabe des letzten Monats. In weiteren Artikeln dieser Ausgabe erfahren Sie mehr über die Block-Performance von Cluster-Mode und die NAS-Performance und Skalierbarkeit von Cluster-Mode.

Wir haben uns für Data ONTAP 8 Cluster-Mode entschieden, da uns keine andere Storage-Technologie ein vergleichbares Niveau an Skalierbarkeit, Flexibilität, Performance und Funktionen bieten konnte. Die Marketingabteilung von NetApp beschreibt diese Architektur als smart, sicher und skalierbar. Das mag ein wenig kühn klingen, aber für uns erfüllt die Technologie, was sie verspricht. Sie ist smart im Hinblick auf die Storage-Effizienz und äußerst skalierbar. Dank der Unterstützung von unterbrechungsfreiem Betrieb sind wir in der Lage, SLAs für 100 % Verfügbarkeit einzuhalten. Darüber hinaus sind wir davon überzeugt, dass die implementierten Storage-Systeme eine längere Lebensdauer haben werden. Ich werde später näher darauf eingehen.

Jeder unserer Kunden wird einem separaten Vserver auf einem Storage Cluster zugeordnet. Darin liegt der Schlüssel unserer mandantenfähigen Umgebung und vieler wichtiger Funktionen. Ein Vserver ist ein sicherer, virtualisierter Storage Container mit eigener Administration, Sicherheit, IP-Adressen und Namespace. Ein Vserver kann Volumes auf mehreren Nodes im Cluster enthalten und ist an keinen spezifischen Node gebunden. Wir können Vserver bei Bedarf für Wartungsarbeiten oder den Ausgleich von Lasten verschieben, ohne die Workloads auf den Vservern zu unterbrechen.

Überblick über die Architektur von PeakColo.

Abbildung 2) Data ONTAP 8 Cluster-Mode liefert Mandantenfähigkeit und ermöglicht unterbrechungs-freien Betrieb (NDO) mit Vserver.

Jeder unserer Cluster verfügt über eine Kombination aus SSD-, SAS- und SATA-Festplatten und alle Nodes über Flash Cache. Wir vereinbaren mit unseren Kunden vertraglich, wie viel Storage und welche Storage-Typen ihnen auf den einzelnen Ebenen zur Verfügung gestellt werden. Wir verwenden sechs 10-GbE-Verbindungen pro Storage-System (einschließlich redundanter Cluster Interconnects), um Konnektivität und Durchsatz den Anforderungen entsprechend bereitzustellen.

Überblick über die Architektur von PeakColo.

Abbildung 3) NetApp Konnektivität in der PeakColo Architektur mit sechs 10-GbE-Verbindungen pro Storage-System.

Virtualisierung

VMware hat im Rahmen seiner vCloud Initiative das VMware Service Provider Program (VSPP) als Framework eingeführt, um Service Providern wie uns zu ermöglichen, VMware Virtualisierungslösungen im Einklang mit unseren Geschäftsmodellen zu nutzen und anzubieten. Wir sind VSPP Premier-Partner.

Unser WhiteCloud Service ist eine speziell auf unsere Kunden ausgerichtete Markenlösung auf Basis von vCloud Director. Darüber hinaus bieten wir auch andere Virtualisierungsplattformen wie Hyper-V und Citrix XenServer oder eine Kombination aus physischen und virtuellen Servern. Möglich ist dies, da alle Server (physische und virtuelle) auf einen Vserver und ein dediziertes VLAN auf einem NetApp Cluster zugreifen, wodurch die erforderliche Mandantenfähigkeit bereitgestellt wird. Aufgrund unserer angebotenen Performance nutzen viele Kunden unsere Services zur Unterstützung von VDI-Lösungen wie XenDesktop.

Operative Vorteile für PeakColo

Mit Data ONTAP 8 Cluster-Mode als Grundlage unserer Architektur ist es uns gelungen, unsere infrastrukturellen Herausforderungen zu bewältigen und deutliche operative Vorteile zu erzielen.

Unterbrechungsfreier Betrieb

Die Möglichkeit der Durchführung geschäftskritischer Operationen auf NetApp Clustern ohne Beein-trächtigung der Anwender ist von wesentlicher Bedeutung für uns, um SLAs für 100 % Verfügbarkeit unseren Kunden gegenüber einzuhalten. Wartungsmaßnahmen wie Firmware, Software und Hardware Upgrades sowie der Austausch von Hardware lassen sich durchführen, indem aktive Vserver vor einer bestimmten Operation von einem Cluster Node verschoben werden, sodass die Kunden nicht beeinträchtigt werden. Wenn Upgrades für alle Nodes erforderlich sind, geschieht dies per Round Robin-Verfahren. Neuen Storage können wir ohne Unterbrechungen online verfügbar machen und anschließend die Daten von Kunden auf transparente Weise zu diesem Storage migrieren.

Dank der Möglichkeit der Verschiebung aktiver Vserver lassen sich auch Lasten mühelos ausgleichen. Mithilfe von OnCommand System Manager können Administratoren die Aktivitäten aller Vserver verfolgen und die entsprechenden Entscheidungen zur Lastverteilung treffen.

Mandantenfähigkeit, Pass-Through und delegiertes Management

Da die Mandantenfähigkeit durch die Möglichkeit der Erstellung von Vservern in Cluster-Mode integriert ist, sind wir in der Lage, unseren Kunden eine bessere gemeinsame Nutzung der Infrastruktur zu bieten. Dadurch entsteht eine effizientere Infrastruktur ohne Kompromisse bei der Isolation der Kundendaten. Darüber hinaus können wir (wenn gewünscht) auch das gesamte Management von Vserver an einen Kunden delegieren und dem Kunden die Kontrolle aller NetApp Funktionen wie Deduplizierung, Komprimierung, Thin Provisioning, Backup, Replizierung und mehr überlassen.

Da unsere Kunden selbst Service Provider sind, ist das von großer Bedeutung. Wir bieten ihnen Infrastruktur als Service im wahrsten Sinne des Wortes. Anstatt einer von uns gemanagten IaaS erhalten sie die volle Kontrolle über das Management.

Viele unserer Kunden sind selbst NetApp VARs. Sie wissen somit, wie NetApp Storage zu managen ist, und kennen den Wert der NetApp Funktionen. Für unsere neuen Kunden bieten wir außerdem Intensiv-schulungen an, in denen sie lernen, wie und wann sie die NetApp Funktionen optimal nutzen können. Die Deduplizierung ist auf allen NetApp Volumes (außer einigen wenigen Volumes mit Geodaten, bei denen mehr Platz durch die Komprimierung eingespart wurde) aktiviert und ermöglicht Platz-einsparungen von 70 %. Durch diese Platzeinsparungen ergeben sich deutliche Kosteneinsparungen für PeakColo und unsere Kunden.

Erhaltung bestehender Investitionen

Die meisten horizontal skalierbaren Storage-Lösungen verwenden spezielle Bausteine. Ein weiterer Vorteil des Cluster-Mode besteht darin, dass die gleichen Bausteine verwendet werden, wie bei Data ONTAP 7 und Data ONTAP 8 7-Mode. Auf einigen unserer Systeme wurde bereits 7-Mode ausgeführt, das in unseren Cluster-Mode Clustern wiederverwendet werden konnte. Wir haben dafür die Daten von den 7-Mode Systemen mithilfe von Tools wie VMware Storage Motion zu einem vorhandenen Cluster migriert und dann die Hardware mit dem Cluster verbunden. Wenn Sie also noch nicht ausreichend für den Einsatz von NetApp Clustering vorbereit sind, können Sie mit NetApp 7-Mode beginnen und zu einem späteren Zeitpunkt die Umwandlung zu Cluster-Mode vornehmen.

Langfristige Storage-Lösung

Als Service Provider ist uns an einer möglichst langen Lebensdauer und einem maximalen Investitions-ertrag der Infrastruktur gelegen. Aufgrund von Performance-Anforderungen von Kunden ist jedoch ein relativ kurzer Aktualisierungszyklus üblich, bei dem Storage-Systeme alle zwei bis drei Jahre ausgetauscht werden.

Dank Cluster-Mode lässt sich die Storage Hardware über einen längeren Zeitraum nutzen. NetApp Cluster müssen nicht aus identischen Bausteinen bestehen. Cluster Nodes können heterogen sein. Das heißt, wir können unseren vorhandenen Clustern je nach Bedarf die neueste Generation von Storage Nodes hinzufügen. Vserver, für die die höchste Performance erforderlich ist, lassen sich dann zu den neuen Nodes migrieren. Gleichzeitig bleibt die ältere Hardware im Cluster erhalten und kann unseren Kunden als weiterer Storage Tier angeboten werden. Wir gehen davon aus, dass die Storage-Systeme für einen Zeitraum von fünf bis sieben Jahren genutzt werden können.

Vorteile für PeakColo Kunden

PeakColo ist in der Lage, mit seiner Cloud-Infrastruktur in nur vier bis acht Stunden eine vCloud Director Markenlösung mit virtuellem SAN und 10 TB bis 500 TB Storage zu erstellen. Dadurch erhält der Kunde sehr viel Marktwert in sehr kurzer Zeit. Einige unserer VAR- und MSP-Kunden entscheiden sich für einen einzelnen Vserver, den sie dann mit ihren eigenen Kunden teilen. Andere haben Kunden, die auf HIPPA oder PCI Compliance angewiesen sind, und nutzen für jeden einzelnen Kunden einen Vserver. Service Provider, die Disaster Recovery Services anbieten möchten, erwerben Vserver in mehreren PeakColo Datacentern.

Einer der größten Vorteile für unsere Kunden besteht in dem gesamten Mehrwert der NetApp Cluster Performance zusammen mit den NetApp Funktionen. Selbst bei Kunden mit geringeren Anforderungen, beispielsweise 10 TB Storage, können wir die I/O-Performance deutlich verbessern und mit Dedupli-zierung und anderen Storage-Effizienz-Technologien den Storage drastisch reduzieren, für den sie letztendlich bezahlen müssen. Außerdem erhalten sie alle Vorteile von NetApp Snapshot und allen anderen Datenmanagement- und Datensicherungsfunktionen von NetApp. Bei all den Vorteilen entsteht der Eindruck, sie hätten ein eigenes NetApp Cluster mit mehreren Nodes erworben.

Die Fähigkeit, eine hohe I/O-Performance zu bieten, ist für uns ein zentrales Unterscheidungsmerkmal. Wir haben noch nie Kunden verloren, die Tests und Machbarkeitsstudien mit uns durchgeführt haben. Der deutliche Performance-Vorteil hinterlässt einen bleibenden Eindruck.

Zukünftige Technologien

Data ONTAP 8.1.1 enthält mehrere neue Technologien, auf deren Einführung wir uns freuen und die wir derzeit für zukünftige Implementierungen untersuchen.

Infinite Volume und pNFS

Die NetApp Infinite Volume Technologie bietet ein zusammengesetztes Volume, in dem Daten auf mehrere zusammengehörige Volumes verteilt werden, die sich auf allen Nodes im Cluster befinden. Die Technologie ermöglicht bei einzelnen Volumes einen deutlich höheren Durchsatz. Wir sind der Mei-nung, dass die Kombination der Funktionen von Cluster-Mode mit den pNFS Funktionen von NFS Version 4.1 das Potenzial besitzt, den Markt zu verändern, da dies im Vergleich zu spezialisierten parallelisierten Filesystemen wie GPFS und Lustre zu einer deutlich höheren Geschwindigkeit und Usability führen würde. Diesen Mehrwert können wir an unsere bestehenden VARs und MSPs weiter-geben, die in den Bereichen Wissenschaft und Technik und, ähnlich wie Hadoop, auf anderen Big Data-Märkten tätig sind. Vorteile:

  • Vereinfachte Infrastruktur. Die Gesamtinfrastruktur von pNFS ist einfacher als die von anderen parallelen Filesystemen, für die zusätzlich zum Storage viele dedizierte Server erforderlich sind.
  • Einfaches Management. pNFS umfasst in der Regel mehrere File Server, die separat gemanagt werden müssen. Dank Cluster-Mode lassen sich alle Komponenten als eine Einheit managen.
  • Unterbrechungsfreier Betrieb. pNFS Installationen auf einem NetApp Cluster profitieren bei Wartungsarbeiten und der Lastverteilung sowie allen anderen Workloads vom unterbrechungsfreien Betrieb.

Wir verwenden bereits pNFS zusammen mit einem Kunden und suchen nach Möglichkeiten, das System in Zukunft für neue hochperformante Services mit Infinite Volume zu vereinen.

Flash Pool

Als Service Provider haben wir so gut wie keine Kontrolle über die Workloads, die in unserer Infra-struktur ausgeführt werden. Probleme wie falsch ausgerichtete Volumes oder VMs, Boot- und Login-Anstürme und ähnlich Ereignisse können ohne Vorwarnung auftreten. Deshalb begrüßen wir jede Technologie, mit der sich unsere Infrastruktur an diese unerwarteten Ereignisse anpassen kann.

Wir sehen in der NetApp Flash Pool Technologie ein potenziell wichtiges Tool bei der Bewältigung dieser unerwarteten Ereignisse und außerdem einen Mehrwert, da sie uns ermöglicht, neue Storage Tiers zu erstellen und anzubieten. Flash Pool ist Teil der NetApp Virtual Storage Tiering (VST)-Tech-nologie, die wichtige Datensätze automatisch im hochperformanten Storage behält. Die Technologie ermöglicht Ihnen, Aggregate von NetApp Festplatten zu erstellen, in denen herkömmliche Festplatten mit SSDs kombiniert werden. Zufällige Schreib- und Lesedaten werden automatisch im Cache auf SSDs gespeichert, um die Performance zu steigern.

Wir testen derzeit die Performance von Flash Pools, die SATA-Festplatten mit hoher Kapazität und SSDs vereinen, und hoffen, dass wir sie in Zukunft unseren Kunden als neue Storage Tier anbieten können.

Schlussfolgerung

Anhaltendes Wachstum bedeutet für PeakColo, weiterhin die Performance, Skalierbarkeit und Funktio-nen zu bieten, die unsere VAR- und MSP-Kunden benötigen. Wir sind davon überzeugt, dass wir die besten Technologiepartner für nachhaltiges Wachstum und die Einbeziehung von Branchentrends wie Flash-basiertem Storage, Software-definiertem Networking und Big Data gewählt haben. NetApp Data ONTAP 8 Cluster-Mode stellt die Funktionen bereit, die wir für eine erfolgreiche Gegenwart und die Bewältigung zukünftiger Aufgaben benötigen. Die Flexibilität von Cluster-Mode ist für uns als Cloud Service Provider von unschätzbarem Wert, da sie uns ermöglicht, uns von anderen Anbietern abzuheben.

Erfahren Sie mehr über den Ansatz von PeakColo für IT-Infrastrukturen in dieser technischen Diskussion von einem aktuellen Wikibon Peer Incite Forschungstreffen. (Ansehen oder anhören.)

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Von Luke Norris, CEO, Gründer und Chief Architect von PeakColo

Luke Norris gründete PeakColo im Jahr 2006 und ist für die strategische Ausrichtung und das Manage-ment des Unternehmens zuständig. Davor arbeitete er als Manager des Integrated Operations Center bei SunGard Availability, wo er für den rund um die Uhr verfügbaren Geschäftsbetrieb und das Management von mehr als 460.000 m² Datacenter-Fläche weltweit zuständig war. Er ist Miterfinder von zwei Technologiepatenten und hat weitere Patente auf Basis von Arbeiten bei PeakColo angemeldet.

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Über PeakColo

PeakColo ist ein 2006 gegründeter Cloud Services Provider mit Unternehmenssitz in Denver, Colorado (USA). Das Privatunter-nehmen legt seinen Schwerpunkt auf das IaaS Cloud Computing (Infrastruktur als Service) und bietet Lösungen für öffentliche und private Clouds, für Hybridmodelle, für die Disaster Recovery sowie für individuelle Anforderungen. PeakColo stellt seine Cloud-Komplettlösungen der Enterprise-Klasse über fünf Datacenter in Denver (Colorado, USA), Phoenix (Arizona, USA), London (England) und Seattle (Washington, USA) bereit.



PeakColo zusammen mit NetApp auf VMworld

Nehmen Sie an der VMworld 2012 in San Francisco teil (26.-30. August)? Verpassen Sie nicht die folgenden Veranstaltungen:

  • Dienstag, 28. August, 8.30 Uhr: Eine Demo-Version der PeakColo Umgebung wird während des Vortrags von VMware CTO Steve Harrod vorgeführt.
  • Dienstag, 28. August, 10.30 Uhr: PeakColo CEO Luke Norris und NetApp Gründer und EVP Dave Hitz treten gemeinsam beim NetApp „Gipfeltreffen“ Transform your Business with an Agile Data Infrastructure auf (South Hall Gateway Ballroom 103).
  • Dienstag und Mittwoch während der Ausstellungszeiten: Besuchen Sie das PeakColo Team am NetApp Stand (Nr. 34).

Weitere Informationen zu allen NetApp Aktivitäten auf der VMworld finden Sie auf der Website für NetApp Veranstaltungen auf der VMworld.



Die drei Prinzipien von Agile Data Infrastructure

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