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Quasar Data Center verbessert Service-Level mit Clustered Data ONTAP

Letzten Monat haben wir in Tech OnTap den ersten Beitrag unserer Interviewreihe mit NetApp Kunden zum Thema Migration auf Clustered Data ONTAP und den daraus resultierenden Geschäftsvorteilen veröffentlicht. Diesen Monat haben wir mit dem CTO von Quasar Data Center gesprochen.

Cloud-Service-Provider benötigen Storage, der unterschiedliche Anforderungen in Bezug auf die Kosten und die Performance erfüllt. Aufgrund dessen entscheiden sich zahlreiche Cloud-Provider für NetApp FAS Storage mit Data ONTAP als bevorzugte Storage-Plattform, um damit unterbrechungsfreien Betrieb, sichere Mandantenfähigkeit und wertsteigernde Storage-Services bereitzustellen..

Quasar Data Center ist ein in Houston, Texas, ansässiger Cloud-Service-Provider. Tech OnTap hat sich mit Casey Jones, CTO von Quasar, zusammengesetzt, um zu erfah-ren, warum sein Team sich für Clustered Data ONTAP entschied, wie das Upgrade von 7-Mode verlief und welche Vorteile sich daraus für Quasar und seine Kunden ergaben.

TOT: Warum hat sich Quasar Data Center für Clustered Data ONTAP entschieden?

Jones: Bevor wir uns für NetApp Storage entschieden, haben wir verschiedene Komponen-ten verwendet, u. a. speziell auf unsere Anforderungen zugeschnittene Infrastrukturen für verteilte Filesysteme. Vor ungefähr drei Jahren fragte uns ein Kunde dann ausdrücklich nach einer NetApp Lösung. Daraufhin haben wir für die virtuellen Workloads dieses Kunden eine NetApp FAS2240-4 mit 7-Mode implementiert. Das System funktionierte einwandfrei und überzeugte uns von den Möglichkeiten der NetApp Plattform. Uns wurde klar, dass NetApp Technologie deutliche Vorteile für unsere Umgebung bietet.

Mir gefielen die Funktionen von Clustered Data ONTAP im Hinblick auf Skalierbarkeit und Upgrade-Möglichkeiten, sodass wir uns bei unserem zweiten NetApp Systeme für den Betrieb mit Clustered Data ONTAP entschieden. Bei diesem zweiten System handelte es sich um eine 2-Node FAS3220 Konfiguration mit zwei Gehäusen und einem Switch. Das System funktionierte so reibungslos, dass wir absolut beeindruckt waren. Wir dachten ja, dass 7-Mode einfach ist, aber mit Clustered Data ONTAP hat sich der Betrieb für uns sogar noch weiter vereinfacht. Außerdem passte es besser in unsere Umgebung. Mit Clustered Data ONTAP habe ich alle nötigen Tools und kann u. a. schnell Volumes erstellen und sie unterbrechungsfrei zwischen verschiedenen Storage-Medien verschieben.

Ein wesentlicher Vorteil von Clustered Data ONTAP ist ja die Skalierbarkeit, weshalb wir uns entschieden, auch unsere bestehende FAS2240 in den Cluster zu integrieren.

Abbildung 1) Quasar Implementierung von Clustered Data ONTAP

Quelle: NetApp, 2015

TOT:Wie haben Sie das Upgrade von 7-Mode auf Clustered Data ONTAP durchgeführt?

: Das Hinzufügen unseres bestehenden 7-Mode Systems zum FAS3220 Cluster war ziemlich unkompliziert, deshalb haben wir es selbst durchgeführt. Da alle Workloads auf der FAS2240 virtualisiert waren, haben wir zunächst VAAI für NFS in Verbindung mit Volume-Verschiebung verwendet, um die Workloads auf der FAS3220 zu positionieren. Anschließend verwendeten wir VMware Storage vMotion, um alle aktiven Workloads von der FAS2240 auf den FAS3220 Cluster zu verschieben.

Danach haben wir die FAS2240 bereinigt und Clustered Data ONTAP installiert, zusammen mit den nötigen 10-Gigabit-Ethernet-Karten. Dann haben wir das System dem vorhandenen Cluster hinzugefügt. Zum Abschluss haben wir dann mithilfe von Storage vMotion und ein-fachen Volume-Kopien die Workloads wieder zurück auf die FAS2240 Nodes verschoben. Der ganze Prozess verlief so reibungslos, dass jeder ihn durchführen kann.

TOT:Wie nutzen Sie diesen gemischten Cluster?

Jones: Wir haben die FAS3220 mit SAS-Storage und die FAS2240 mit SATA konfiguriert. Die FAS3220 verfügt außerdem über Flash Cache und die FAS2240 über Flash Pool Tech-nologie. Mit diesen Flash-Optionen konnten wir unsere Latenzen im Gegensatz zu rein festplattenbasierten Konfigurationen um ca. 80 % senken.

Den SATA-Storage nutzen wir für nicht kritische Workloads, u. a. für Back-End-Infrastruk-turen für Kundenumgebungen wie beispielsweise einfache File Server und Authentifizie-rungs-Provider, die in der Regel keine hohen I/O-Anforderungen haben. Den SAS-Storage und die FAS3200 Nodes mit Flash Cache verwenden wir als höheres Storage Tier beispiels-weise für die Desktop-Bereitstellung, SQL Workloads und weitere Applikationen, die ein solches Storage Tier benötigen. Mithilfe von Flash Cache und SAS-HDDs können wir für eine Vielzahl an Applikationen ein Performance-Level bereitstellen, das nahezu der Performance von All-Flash-Storage entspricht.

Eine tolle Funktion von Clustered Data ONTAP ist auch die Möglichkeit, Volumes je nach Kundenanforderung ohne Unterbrechung des Betriebs und in Echtzeit zu verschieben.

TOT: Wie ermöglicht Ihnen Clustered Data ONTAP die Einhaltung Ihrer Service Level Agreements?

Jones: Für Service-Provider bedeuten Ausfallzeiten immer ein Problem. Aufgrund der hochverfügbaren Infrastruktur und dem unterbrechungsfreien Betrieb sorgt Clustered Data ONTAP nicht nur für ständige Verfügbarkeit, auch geplante Ausfallzeiten gehören jetzt der Vergangenheit an. Wir können unseren Cluster skalieren und Software-Upgrades sowie andere Aufgaben durchführen, ohne dass dies zu Beeinträchtigungen für unsere Kunden führt. Das Upgrade von Data ONTAP 8.1 auf 8.2 verlief absolut reibungslos und war für unsere Kunden vollständig transparent.

Wir sind nun in der Lage, neue und größere Kunden zu bedienen und auch höhere Service Level Agreements anzubieten. Clustered Data ONTAP war genau der Wettbewerbsvorteil, den wir gebraucht haben.

TOT:Wie erstellen Sie mit Storage Virtual Machines (SVMs) eine mandantenfähige Umgebung?

Jones: Unsere Umgebung ist in mehrere VMware Cluster aufgeteilt. Jeder Cluster verfügt über eine SVM für den öffentlichen Zugriff und weitere SVMs für Private Storage. Wir können alle gewünschten Kundenkonfigurationen realisieren, sei es eine SVM mit Volumes auf einem gemeinsam genutzten Aggregat oder eine SVM mit provisioniertem Storage auf einem dedizierten Aggregat. So haben wir die nötige Flexibilität, um jeden Workload je nach Anforderung auf mehreren Ebenen als Container bereitzustellen.

An einem Kundenstandort führen wir beispielsweise einen separaten 2-Node FAS8020 Cluster ohne Switches als Teil einer Private Cloud aus. Der Cluster verfügt dabei über dieselbe Konfiguration, weil sich dadurch das Management vereinfacht.

TOT: Wie schätzen Sie nach Ihren Erfahrungen die Betriebskosten für NetApp ein?

Jones: Anfangs haben wir uns natürlich mit den vermeintlichen Kosten pro Gigabyte des NetApp Storage auseinandergesetzt. Auf dem Papier sieht das dann im Vergleich zu ande-ren von uns eingesetzten Optionen recht teuer aus. Aber sobald wir gemerkt haben, welche Vorteile die Managementumgebung, die Funktionen von Data ONTAP und die Ausfallsicher-heit der Plattform bieten, ergab sich ein ganz anderes Bild. Wir sparen z. B. eine Menge Arbeitsstunden bei der Storage-Administration. FAS Hardware ist für eine bestimmte Aufgabe konzipiert und führt diese wesentlich besser aus als Standard-Hardware.

Auf lange Sicht konnten wir mit unseren FAS Clustern und Clustered Data ONTAP eine ganze Menge Kosten einsparen – so viel, dass es sich gar nicht genau beziffern lässt. Einige Kunden haben ihre Hardware in unserem Datacenter und führen virtuelle Workloads auf unserer Plattform aus. Ein Kunde mit einem 3PAR System ist beispielsweise völlig begeistert von NetApp Clustered Data ONTAP.

TOT: Welche anderen NetApp Funktionen sind für Sie wichtig?

Jones: Ich glaube, NetApp war einer der ersten Storage-Anbieter, der VAAI [VMware vStorage APIs for Array Integration] für NFS unterstützte. Diese Funktion nutzen wir quasi täglich und sie bedeutet eine deutliche Verbesserung unserer Abläufe. Sie funktioniert so gut, dass wir keine 10-Gigabit-Ethernet-Verbindung mehr zu den Servern benötigen. Eine weitere absolut sinnvolle Funktion ist Storage vMotion, da sie auf Storage-Ebene anstatt auf Hypervisor-Ebene eingesetzt wird.

Thin Provisioning und Deduplizierung kommen bei uns auch sehr häufig zum Einsatz. Es gibt kein Volume, das ohne Deduplizierung ausgeführt wird. Darüber hinaus nutzen wir die integrierte NetApp Snapshot Funktion zusammen mit Veeam 8. Die Möglichkeit, NetApp Snapshots direkt nutzen zu können anstelle der langsameren VMware Snapshots, bietet große Vorteile. Wir überlegen gerade, NetApp SnapVault zu implementieren, um unsere Backup-Funktionen auch auf sekundären Storage zu erweitern. Das wäre ein zusätzlicher Mehrwert für Kunden, die dies benötigen.

Mit OnCommand Unified Manager und Performance Manager von NetApp erhalten wir zudem die nötigen Einblicke in unsere Umgebung. Die monatlichen Berichte zeigen genau, wie viel Storage wir verwenden und wie die jeweilige Performance aussieht. Mit den regelmäßigen Warn- und Alarmmeldungen können wir einfach sicherstellen, dass die Storage-Cluster reibungslos ausgeführt werden.

TOT: Welchen Rat würden Sie IT-Teams geben, die die Verwendung von Clustered Data ONTAP in Erwägung ziehen?

Jones: Mein Rat lautet: „Auf jeden Fall Clustered Data ONTAP“. Bei jedem Release werden neue Funktionen hinzugefügt, die die Umgebung noch weiter verbessern. Mit Data ONTAP 8.3 kann man jetzt beispielsweise mit der erweiterten Festplatten-Partitio-nierung das Root-Volume partitionieren, um diesen Speicherplatz besser zu nutzen. Das war auch eines meiner Anliegen in Bezug auf die NetApp Plattform.

Darüber hinaus ist das schnelle und unterbrechungsfreie Verschieben von Workloads jetzt so einfach wie nie. Die Infrastruktur lässt sich problemlos für unterschiedliche Workload-Arten auf demselben Cluster skalieren, ohne die Performance der einzelnen Komponenten der Storage-Infrastruktur zu beeinträchtigen.

Weitere Informationen zum Upgrade von Quasar Data Center finden Sie im Whitepaper Quasar Data Center Supports Growth and Higher SLAs with Clustered Data ONTAP .

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Juni 2015

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