Sternstunde für NetApp: EPA ENERGY STAR geht erstmals an ein Datacenter; NetApp RTP Datacenter ausgezeichnet
Wallisellen, 22. Juli 2010 -
Das Datacenter von NetApp im Research Triangle Park (RTP) wurde von
der "Environmental Protection Agency" (EPA) mit dem ENERGY STAR
für überdurchschnittliche Energieeffizienz ausgezeichnet.
Als Messlatte dient die Energierichterskala der EPA, auf der
mindestens 75 Punkte erreicht werden müssen. Das 2009
eröffnete Datacenter von NetApp ist nicht nur das erste
Datacenter mit einem ENERGY STAR, sondern erreichte auch 99 von 100
möglichen Punkten.
Das RTP-Areal im US-Bundesstaat North
Carolina dient seit 1959 als Ort des Austauschs für Forschung,
Lehre und Wirtschaft. Informations- und Kommunikationstechnik,
Biotechnik, Life Sciences und Umwelttechnik sind die thematischen
Schwerpunkte. Bei NetApp geht es im RTP vorranging um Forschung und
Entwicklung rund um Storage-Effizienz und Shared Infrastructure
für Cloud Computing. Unternehmen, die sich für den
energieeffizienten Bau von Rechenzentren interessieren, steht das
Datacenter mit Modellcharakter zur Besichtigung offen. Mehr als 500
Vertreter verschiedener Organisationen haben die Gelegenheit
bereits genutzt. Durch das besondere Design des Datacenters hat
NetApp die CO2-Emission um zirka 95.000 Tonnen jährlich
reduziert. Anders formuliert: Der Jahresausstoss von 16.000 Autos
wurde eingespart.
NetApp hat sich den ENERGY STAR mit folgenden
Massnahmen verdient:
- Eine durchschnittliche Einblastemperatur von 23,3°C statt
13 bis 15°C lässt Kühlungskosten schmelzen.
- Das Datacenter wird an 244 Tagen des Jahres ausschliesslich mit
Aussenluft gekühlt (Free Cooling).
- Regelbare Ventilatoren - eine Eigenentwicklung von NetApp -
steuern die Kaltluftzufuhr je nach Luftdruck. Zuviel Kaltluft wird
vermieden und der Stromverschwendung vorgebaut.
- Kalte und warme Luftströme laufen getrennt, um die
kühle Einblastemperatur durch die warme Abluft aus den Racks
nicht zu beeinflussen (Kaltgangprinzip).
- Anstatt kalte Luft aus Bodenkanälen nach oben zu blasen,
nutzt NetApp den natürlichen Fall kalter Luft und kühlt
von oben. Dadurch erübrigen sich doppelte Böden mit
Kanälen, und der Stromverbrauch für Ventilatoren
sinkt.
Der ENERGY STAR wurde von der EPA 1992 als
eine freiwillige Partnerschaft eingeführt, um den
Treibhauseffekt mit stromsparenden Massnahmen zu verringern. Das
ENERGY STAR Logo findet sich mittlerweile auf mehr als 60
verschiedenen Kategorien von Produkten, Häusern und
Gewerbebauten. Produkte und Gebäude mit einem ENERGY STAR
erfüllen die strengen Energieeffizienzvorgaben der
US-Regierung. Allein 2009 half der ENERGY STAR in den USA 17
Milliarden Dollar an Stromkosten zu sparen. Das CO2-Einsparvolumen
entsprach dem Ausstoss von 30 Millionen Fahrzeugen.
Weitere Information zum ENERGY STAR:
www.energystar.gov/buildings
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